Aloha Hawaii – just hang loose….

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… mit Okulele-Klängen und Aloha-Feeling werden wir in Honolulu empfangen. Mit dem Aussprechen und vor allem merken der Städtenamen wird es die nächste Zeit allerdings etwas schwieriger: die hawaiianische Sprache besteht aus den 5 Vokalen und 7 Konsonanten. Klingt das Ganze bei Waikiki und Honolulu noch nett und lustig, wird es bei Nawiliwili, Kamehameha und co schon schwierig… ;)

Wir holen unser Mietauto ab und begeben uns auf die Suche nach unserer Unterkunft – unser erses Airbnb-Mal.
Als wir ankommen, kurz vor Mitternacht, werden wir herzlich empfangen. Am nächsten Morgen weckt uns – bzw mich – die Sonne schon früh und wir starten zur Northshore (Nordseite der Insel). Dort sieht man im Winter die Big Waves, bis zu 10m hoch, als wir dort sind, leider keine… wir genießen dafür den Sunset Bech und – weil hier ein Muss und weil mehr als lecker – Shrimps vom Shrimpstruck… und spicy ist hier tatsächlich spicy!
Waikiki muss man natürlich auch gesehen haben… und ja, wie könnte man das beschreiben? Amerikanisches Tschesolo? Eine Liege reiht sich an die nächste während sich hinter dem Strand ein Hotel neben dem anderen auftut.
wuuuunderschön… an der Promenade findet man alle lebnsnotwendigen, amerikanischen – wie sagt man hier dazu – Restaurants: Tacobell, Subway, Mc Donalds, Burger King – the home away from home für alle Amerikaner.
Ausserdem gibt es jede Menge asiatische Touristen und so quetschen sich zwischen die Burgerketten noch unmengen Sushi läden.
Wir flüchten.

Als Muss, schauen wir uns Perl Harbour an. Ziemlich skeptisch hineingegangen, aber doch recht berührt wieder hinaus.
Sehr emotional und doch recht umfangreich aufgearbeitet, kann man das Ereignis durch viele verschiedene Blickwinkel erleben. Was vielleicht doch etwas too much – für meinen Geschmack – war, war eventuell der 100jährige Mann, der damals vor Ort war. In seinem Rollator wurde er beim Haupteingng ‘geparkt’ und Leute strömen zu ihm, um sich bei ihm zu bedanken und Fotos mit ihm zu machen…
gut…. american way of life…
wobei man an dieser Stelle erwähnen muss, dass Veternen einen besonderen Stellenwert in den USA einnehmen. Für sie gibt es ein eigenes Gesundheitssystem, eigene Eintrittspreise (auch für Parkplätze…) und auch eigene KFZ Kennzeichen, weil keine Parkstrafen usw… also in Wien könnte man das womit vergleichen? Diplomatenstatus?
Am selben Tag schaffen wir es noch, uns aus unserem eigenen Zimmer auszusperren und wieder hinein einzubrechen.. Zeit weiter zu ziehen – nächster Stopp Maui.

Es ist gerde Regenzeit. Das bedeutet, Regen in der Nacht und üppig grüne Landschften – amaaazing ;) Wir wohnen in einer Bananenplantage. Dank Mietauto sind wir in alle Richtungen untwegs und besonders der Weg nch Hana ist wirklich toll; eine Serpentinenstraße entlang mit unzähligen Stopps – fast wie eine Schnitzeljagd. Von Bambuswald über bunte Eucalyptusbäume, kurze Hikes und natürliche Vulkan-Thermalbecken – die Zeit läuft quasi ständig mit, denn man muss vor Einbruch der Dunkelheit zurück, da die Straße unbeleuchtet recht gefährlich ist.
Am Weg stärken wir uns zwischendurch mit dem besten Bananenbrot ever. mmmmh Und als die Sonnenstrahlen das letzte Licht spenden trudeln wir zu Hause ein.

Während man an touristiachen Plätzen stets mit Aloooohaaaaa begrüsst wird (inklusive der Erwartung, dass man es in gleicher Begeisterung lautstark wiederholt) genügt bei den Einheimischen das bewährte ‘hang loose’ Zeichen und Kopfnicken – das funktioniert für Begrüßung, Verabachiedung und als Danke… während wir das in Österreich eher nur von den coolen Jungs mit Surfbrett in der Hand kennen, klappt das hier auch mit dem 70jährigen Nachbarspärchen! Was für ein Anblick!

Nachdem der Sonnenaufgang über dem Vulkan so toll sein soll, klingelt der Wecker, trotz Ferien, um 2:30 und wir fahren 2 Stunden auf den Vulkan. Bei -5 Grad warten wir in der Finsternis und es zahlt sich tatsächlich aus; in allen Rottönen kündigt sie sich an, bis sie schließlich im schönsten Gelb zu strahlen beginnt und uns aufwärmt.

Nachmittag: Beach!! Ich mag ja lieber das ruhige Meer aber trotz riesiger Wellen, aber weil heiiiiiiiss, wage ich mich ins Wasser und es kommt, wie es kommen musste: ich suche mir extra den Weg mit den wenigsten Wellen ins Wasser doch dann kommen zwei Surfer in meine Richtung… ich muss ausweichen… eine Welle erfasst mich, zieht mich mit, schleift mich ins Wasser, auf den Grund… nach Luft schnappend komme ich wieder aus dem Wasser… Sonnenbrille weg. Das wars – kein Wasser mehr für mich an diesem Strand! Nein, ich mag keine Wellen….

Kaum können wir die wichtigsten Städte aussprechen, geht es weiter auf unsere letzte Insel in Hawaii: Kauai, die Garteninsel Hawaiis.

Als wir unser Mietauto holen wollen, kommt mir ein mitgenommenes Hühnchen entgegen. Natürlich gehe ich nochmal hinein um das mitzuteilen, aber die Angestellte lächelt nur und sagt, dass hier überall wilde Hühner in den Büschen leben. Gut. Nicht geflüchtet… und tatsächlich… in den nächsten Tagen sieht man sie üüüüberall: am Strand, in Kreisverkehren, auf Parkplätzen und ja, auch mitten im Drive in bei Mc Donalds… irgendwie makaber… aber herzig!

Ausser den Hühnchen gibt es aber noch mehr zu sehen: die Napali Coast ist unglaublich beeindruckend, genauso wie der Waimea Canyonund Queens Bath – natürliche Becken am Meer, neben denen unzählige Schildkröten schwimmen. Eine Stunde sitzen wir nur da und beobachten die unzähligen Schildkröten. In Kauai wurden übrigens auch grosse Teile von Juressic Park gedreht. Diese Naturgewalten wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und die beste View hat man nun al von oben, also buchen wir einen kleinen Rundflug!

Wir kommen zum Flughfen und warten auf den Abflug, als uns die Fluggäste der Konkurenz-Gesellschft entgegen kommen. Die Tochter tot bleich und von oben bis unten… eh schon wissen… der Sohn auch recht blass… ziemlich mitgenommen… bis jetzt war ich voller Vorfreude…. jetzt frage ich mich, ob das wirklich eine gute Idee war… aber hilft nix… los geht’s!
Mit einem Airvan – Kapazität von 8 PAX, besetzt nur mit 4 – steigen wir auf und genießen 60 Minuten herrlichen Flug! Keine Turbulenzen – unglauuubliche Landaschaften – wieder nur eines zu sagen: amazing!

Dann ist noch – weil hier gibt es ruhige und wirklich super schöne Strände! juhuuuu! – Strand und plantschen am Plan, bevor es weiter geht….

Next stopp – mit stopover auf Christmas Island – Fijiiiii