Sandboarden, Oasen, Pinguine, Seelöwen… Disfrutar Peru…

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In Lima wissen wir jetzt schon ganz ganau, wann und wo die Happy Hours für unser aktuelles Lieblingsgetränk – Pisco Sour – sind; wo es das beste Ceviche gibt und die nettesten Lokale… und da hat sie uns schon wieder eingeholt… die Zeit!!

Das letzte Wochenende in Lima steht vor der Tür und wir entscheiden uns für einen Ausflug nach Paracas und Ica. Mit dem Bus geht’s 5 Stunden die Küste entlang in den Süden – zuerst nach Ica. Die Stadt selbst hat jetzt nicht all zu viel zu bieten… aber von dort geht’s mit dem Taxi noch 15min weiter nach Huacachina. Klingt komisch – aber ist ein bißchen… wie aus einem Märchen… oder einem schlechten Hollywoodfilm!! Eine OASE umgeben von Sand, Sand, Sand bzw Dünen, Dünen, Dünen. Gut – warum fahre ich da hin, kann man sich fragen… die Antwort ist: es ist das Mekka des Sandboardens!! Wohooo – das letzte Mal stand ich vor ca 6 Jahren am Snowboard… und als ich die steilen Dünen sehe wird mir ganz anders und ich zweifle an dem Ausflug… aber wenn wir schon mal da sind… ;) Wir fassen Equipment aus und mit einem Buggie fährt uns der Fahrer kreischend (also wir, nicht der Fahrer…) auf die Dünen. Unser Fahrer wollte wohl auch Rennfahrer werden…. er beschleunigt und bei jedem Gipfel an dem wir ankommen stockt der Atem, weil man nie sieht, wie es danach weiter geht… manchmal gerade… manchmal mit einer gefühlten 90 Grad Senkung (sagt man das so – als Gegenteil von Steigung?) hinunter…. aaaaaah… Es war wirklich lustig und nach zwei Stunden aber schon wieder vorbei. Dann ging es noch 1 Stunde im Bus nach Paracas.

Am nächsten Morgen war wieder nix mit ausschlafen, denn um 8 Uhr geht es los zu den Islas Ballestas. Das ist ein riesiges Naturschutzgebiet, in dem Seerobben, Pinguine und jede Menge Vögel leben. Mit dem Boot sehen wir gleich am Beginn Delphine – ganz nah kommen sie zum Boot und spielen miteinander. Weiter an Seelöwen und Pinguinen vorbei. Superschön! Danach noch am Festland ins Naturschutzgebiet von Paracas. Extrem windig, aber wunderschöne Landschaften! Der Nama Paracas stammt aus der Sprachen der Indigenen – SCETCHUAN – und bedeutet Sandsturm… genau so fühlt es sich auch an… Nach der Tour geht es dann wieder in unseren Bus zurück nach Lima, wo wir vier Stunden später wieder eintrudeln… die letzte Woche Sprachkurs in Lima bricht an… und somit dann auch die letzte Woche in Mittel- bzw Südamerika… sentimental…

Die letzten Tage in Lima gehen vorüber… also noch ein letztes mal zu meinem lieblings Fischrestaurant, ein letztes Mal Tres Leches – Torte essen, ein letztes Mal Lemon Pie essen, letztes mal am Pier entlang spazieren… und – bis jetzt immer aufgeschoben – noch in den Parque de las aguas. Hier gibt es 3 Mal die Woche Wasserspiele… also auch noch am Pflicht-Programm.
Wer aber aus Hamburg vielleicht die Show von Planten und Bloomen kennt…. den kann man hier nicht wirklich beeindrucken.

Und jetzt ist mal ein bißchen USA am Plan…. die Kreditkarte wird glühen :/

 

 

 

Panama im Schnelldruchgang und Buenos Dias Lima!

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Die letzten Lern-Wochen haben wir etwas geblockt, damit wir auch ein bißchen Zeit für Panama haben!

Es geht zur Grenze nach Bocas del Toro, Panama. Über eine wacklige Brücke mit teilweise unbefestigten, wackligen Brettern auf ca. 30m Höhe geht’s zum Grenzübergang. Der Busfahrer ist ein Gentleman und übernimmt mein Gepäck – vermutlich hätte es sonst etwas länger gedauert :D
Es gibt 4 Stellen: 1. bezahlen für die Ausreise von Costa Rica, in einem Kammerl, das mehr nach Schreibwarengeschäft als nach offiziellem Büro ausschaut 2. Brücke überqueren und Ausreisestempel von Costa Rica holen 3. in ein 4qm Kammerl Einreisegebühr für Panama bezahlen 4. Immigration und Stempel für die Einreise nach Panama holen. Dort wollen sie auch ein Ausreisedokument sehen, sonst hat man keine Chance auf den Stempel. Viele zücken die Handys mit Flugbestätigungen, andere haben ein billiges Busticket zurück nach Costa Rica, das sie dann verfallen lassen. Wofür so ein Nachweis gut sein soll, verstehe ich nicht… aber ok…
Nach 1,5h ist die Grenzüberquerung geschafft und es geht weiter mit dem Bus und dem Boot nach Bocas del Toro. Das Archipel besteht aus 6 großen Inseln und vielen vielen kleinen. Am Weg zum Hostel werden wir von einem Einheimischen am Rad begleitet, der nicht aufhört zu reden – ich gebe nach und wir buchen für den nächsten Tag einen Bootstrip. Der ist dann auch super! Wir starten in einer Bucht und sehen Delphine… zuerst nur Flossen und dann springen sie auch… :)
Weiter geht es dann auf die Isla Zapatillas. Naturschutzgebiet. Wir bleiben bei einem türkisen, 100% naturbelassenen Strand zum Baden – Traumstrand! Und dann noch zum Bocas del Drago – auch ein wunderschöner naturbelassener Strand mit wenigen “Restaurants” mit Plastikmöbeln, die den frisch gefangenen Fisch anbieten. Das Wasser ist ruhig und türkis. UND: es gibt Seesterne! AWESOME!
Am Abend geht’s zurück und am nächsten Tag wieder auf’s Festland zu einer Kakaoplantage. Wir sind nur zu dritt bei der Fürhung – mit einem Bauern wandern wir durch die Plantage – 3h erklärt er alles und wir kosten natürlich auch Früchte, Bohnen, Schokolade und überhaupt Alles :)
Das Fruchtfleisch um die Kerne ist von der Konsistenz wie Lychie und vom Geschmack wie Mango. Lecker! Mitten im Dschungel gibt es dann auch geröstete Kakaokerne – ganz und dann auch gemahlen nur mit Zucker vermischt. LECKER!

Viel gegessen und viel gelernt, geht’s auch schon zum Nachtbus nach Panama City. Mein vermeindlich super Platz direkt hinter dem Fahrer am Fenster stellt sich als schlechtester Platz heraus… die Klimaanlage ist natürlich wieder mal auf Anschlag kurz vor Kühlschrank-Temperaturen aufgedreht und der Busfahrer hat das Bedürfnis nach Frischluft, also zieht es auch noch nach hinten…. aber das will ich ihm nicht verweigern – er soll ja schon munter bleiben beim Fahren ;) Zwei Pullis und Decke… muss reichen… zusätzlich machen wir in den 10h noch 3! Stopps! um 1 Uhr essen die Leute als gäbe es kein Morgen mehr… wer’s mag… und um 5 Uhr kommen wir durchgefroren in Panama City an. Wir fahren zum Quartier, lassen das Gepäck da und werden mit “bis 14 Uhr” verabschiedet. Also mal zum einzigen Lokal das um diese Zeit offen hat und warten… ich lege ein kurzes Nickerchen am Tisch ein… ;)
Um 7 starten wir in die Stadt – die erste richtige Stadt nach fast 3 Monaten! juhuuuu!! – und sie ist wunderschön! Es gibt eine koloniale Altstadt, Hochhäuser, viel Geschichte, leckeres Essen und natürlich den Panamakanal! Beeindruckend! Der Panamakanal selbst – ein technisches Weltwunder! Ein maximal beladenes Kontainerschiff zahlt läppische 340.000 Dollar für die Durchquerung. Ein Privatschiff zwischen 800 und 3800 Dollar – je nach Größe und Gewicht. Am Abend von unserem Abflug genießen wir noch die Skybar des Hard Rock Hotels im 5. Stock. It’s all about the view! Sag ich doch…
Nachts dann Richtung Flughafen und weiter geht’s nach Lima. Dort haben wir gleich mal Hostel getauscht, ein paar Troubles mit einem Flugticket gehabt und unser Starterkit für den Worldrun am nächsten Tag geholt. Früh ins Bett denn um 3:00 am Sonntag ist Tagwache. Fertigmachen, Taxi zum Park und Gruppen-Aufwärmen. Runtastic sagt mir, dass ich das letzte Mal im August 2013 gelaufen bin – ich hoffe also, dass mich das Catchercar so schnell wie möglich einholt! Um 5 Uhr fällt der Startschuss… hunderte Luftballoons steigen in den Himmel, die Stimmung ist super! Wir laufen die ersten 5km durch die Stadt, vorbei an Diskotheken an denen Alkleichen lehnen… und dann an der Uferpromenade in den Sonnenaufgang… also ich weiß nicht, ob es eine schönere Destination für den Lauf gab. Es war dann schon recht anstrengend und ich wünschete mir das Auto sehnlichst herbei…. hat aber ganz schön auf sich warten lassen… bei km 10 werden wir eingeholt… Es war die Mühe aber absolut wert und ein tolles Event!
Sprachkurs geht in Lima weiter und wir bereiten schon unsere Ausflüge vor! :) Machu Pichu – wir kommen! bald!

PS: vom Bootsausflug in Bocas del Toro gibt es nur Fotos auf Insta, weil Wasser und meine Kamera… die zwei vertragen sich nicht so gut… Dito vom Worldrun – das wäre sonst auch etwas umständlich geworden, da musste das Handy reichen :)

Besuch aus Wien und Panikattacke im Dschungel

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Das Leben am Strand ist hart… das glaubt ihr jetzt natürlich nicht, aber seit dem wir hier am Strand Spanisch lernen, gibt es außer extreme-beach-chilling am Strand kaum Aktivitäten… und meine UNO-Siege sind jetzt zwar schon Highlights, aber fällt vermutlich in die Kategorie “muss man dabei gewesen sein” :)
Aber mein Highlight kam quasi als Osterhasi – Besuch aus Wien!! Das lange Osterwochenende perfekt genutzt und wir treffen Lora und Dominik im Landesinnerin, genauer gesagt in Monteverde – Naturschutzgebiet und Cloud Forrest. Voller Vorfreude ging’s mit dem Auto zum Hotel – die Straßen sind so toll, dass man für 37 km ca. 1,5h braucht… und kaum angekommen war die Freude riesig!!! :) Leicht gejetlagt und noch etwas damisch gehen wir mit den Zwein auf unsere ersten Willkommens-Freude-Biertschis bzw Fruchtshakes und danach zur Nachtwanderung in Santa Elena. Mit großen Erwartungen ging’s in den finsteren Dschungel. Leider waren die Tiere aber offensichtlich nicht wirklich aktiv in dieser Nacht (oder unser Guide nicht der smarteste) und wir haben außer Ameisen, einer Tarantel und schlafenden Vögeln nicht all zu viel gesehen….

Am Tag darauf ging’s dann nach Monteverde in den Cloud Forrest. Das war schon wesentlich beeindruckender. Richtiger Dschungel. Allerdings regnet es hier nicht all zu viel, die Wolken hängen aber so tief, dass die Feuchtigkeit daraus den Pflanzen reicht. Kolibris, Hängebrücke, Tukans und dann auch DER Vögel, nach dem hier alle total verrückt sind: der Kezal – wir haben sie alle gesehen :) Abend’s gab’s immer Mädchen-Ratsch-Stunde :) Wie schön!!

Am nächsten Tag wurde es wirklich ernst. Wer mich kennt, weiss vermutlich, dass ich nichtmal gern auf eine Leiter steige… aber ok was soll’s: wir gehen Ziplinen! Alle waren schon total freudig und die anderen Drei haben auch gleich den Bungee Jump gebucht (nein, ich sicher nicht!), nur ich war so schon mehr als unentspannt. Hab’ ich doch schon vor drei Jahren mal einen Klettergarten in 2m Höhe in totaler Panik abgebrochen. Aber gut, man muss manche Dinge einfach öfter ausprobieren… oder?
Wir werden vorbereitet – Gurte, Helm, Handschuhe. Mir wird schon ganz anders… dann geht’s los. Am liebsten hätte ich mich gleich umentschieden, aber jetzt versuche ich es auch. Die erste Strecke ist nur kurz und noch nicht zu hoch, wir werden von Guides eingehängt. Das ging noch – wobei Spaß anders ist. Die anderen finden es toll. Dann kommt die erste lange Strecke – fast 600m lang und 60m tief. Schweißgebadet komme ich am anderen Ende an und die Frage, wieviele Bahnen noch kommen, wird mit “9″ beantwortet. Puh. Dann kommt noch eine lange Strecke – über 600m und noch tiefer. Jetzt ist der Spaß vorbei. Als ich überlege aufzuhören, sagt mir der Guide, hier kann man nicht aufhören, erst auf der anderen Seite. Alles klar. Große Überwindung und ich lasse mich (nach zweimal zurückhalten :) ) nochmal in die Seile fallen. Augen fest geschlossen und langsam von 30 hinunterzählend, mache ich bei 0 die Augen wieder auf, in der Hoffnung, schon nah am Ende zu sein. Aber nein – es ist erst die Hälfte. Nochmal von 30 runterzählen und eine kleine Panikattacke schleicht sich ein. Völlig aufgelöst schaffe ich es bis zum Ende und JA – ICH WILL HIER AUFHÖREN!!
Die anderen Drei schaffen es heldenhaft bis zum Ende – sogar mit Spaß. Beneidenswert :) Als sie fertig sind geht’s weiter und die drei stürzen sich noch 148m in die Tiefe. Mir wird beim Zuschauen schon übel…
Nach der respektablen Leistung geht’s weiter nach Arenal.
Es ist Semana Santa – heilige Woche – und Hochsaison. Nach einer 2stündigen Prozedur haben wir dann auch noch eine Unterkunft gefunden, wo wir auch gleich mit der einheimischen Art Kaffee zu machen betraut werden. In einem Stoffsackerl, das einem Tennissocken gleicht, wird der Kaffee gefüllt, oben heißes Wasser drübergegossen – unten gibt’s dann den frischen Kaffee! herrlich!

Nächster Punkt war das Naturschutzgebiet um den Vulkan und am Abend ging es in die “Therme”. Die ist ein bißchen anders als bei uns. Das Wasser ist ausschließlichh vom Vulkan erwärmt, die Becken sind aus Stein und mitten im Dschungel. Ziemlich cool. Im heißrn Becken hält man es keine Minute aus. Im “kühlsten” mit 36 Grad schlürfen wir dann Gin Tonic und lassen den Osterhasen hoch leben ;)

Dann ist das lange WE auch schon wieder vorbei – wir fahren zur Sprachschule und die zwei Sweeties bleiben in Arenal zum Surfen! SO SCHÖN dass ihr da wart!!

Ach ja… zwei kleine nicht so nette Dinge… erstens habe ich es geschafft, sämtliche Fotos von genau dieser Zeit von der SD Karte zu löschen *aaaaaargh* und meine Kreditkarte wurde missbraucht und mit 1500 fremdbelastet…. *aaaaaaaaaaaaargh*. Aber ich möchte nicht darüber sprechen. Verdrängung. Deswegen gibt es heute leider keine Fotos… bzw nur die, die ihr auf Instagram immer wieder seht… Pura Vida! ;)

Montezuma/Samara/Santa Teresa

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Pura Vida! – ich glaub, ich bin im Zoo….

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Costa Rica – auch “die Schweiz Mittelamerikas” genannt – ist, im Gegensatz zu anderen lateinamerikanischen Ländern, politisch stabil und dementsprechend gibt es deutlich weniger Kriminalität und mehr Tourismus. Demnach natürlich auch höhere Preise und, auch ein Zeichen dafür, fast alle Preise sind wieder mal in US Dollar angegeben.
Der erste Flug geht nach San Salvador und dort heißt es einmal umsteigen, weiter nach Costa Rica! Und das Umsteigen war dann sehr exklusiv!
Am Flugfeld geht’s zu einer Propellermaschine… Sitzplätze: 44. Passagiere: ca. 20. Nach der Live-Sicherheits-Demo im Flugzeug gehts dann los – an das Ruckeln und das Wackeln gewöhnt man sich… nicht. Aber gut angekommen geht’s dann auch gleich weiter – es ist Wochenende und das wollen wir am Montezuma Beach ganz im Süden beginnen, bevor das Lernen dann weitergeht.
Also weiter geht’s – 170km, 4,5h Fahrtzeit. Soll ich die Straßen beschreiben? Sagen wir so… das mit dem Lesen hat auf Grund des erhöhten Wackel-Aufkommens nicht funktioniert…. schlafen dito… gut, dann halt hardcore-aus-dem-fenster-schauing.
Hier ist es auf jeden Fall grüner (zumindest weiter von der Straße entfernt, weil direkt daneben ist alles nur grau-braun-staubig). Unmengen an Mangobäumen stehen entlang der Strecke… und dann… waren wir auch schon da! :)
Montezuma Beach – ganz im Süden auf der Halbinsel Nicoya (Pazifikseite) – für seine “laid back” Gemütlichkeit bekannt. Wir checken im Hotel ein und nach der Schlüsselübergabe noch der Satz “und bitte aufpassen, ab ca 4pm kommen die Affen und schmeißen mit Mangos”. Alles klar – da freu’ ich mich drauf!! Und tatsächlich… ein paar Stunden später, sobald die Sonne nicht mehr so heiß ist (denn die geht ja hier immer schon um 6 unter), kommen die Affen vom hintergelegenen Dschungel auf das Hotelgrundstück… sicher über 20 Kapuzineräffchen springen von Ast zu Ast, essen Mangos und werfen diese dann auf alle, die sich da gerade so bewegen… nice!! Eine hat mich um 10cm verfehlt und so ein 0,5kg Teil aus 5m Höhe… da lauf ich lieber! Bei Einbruch der Dunkelheit ist das Spektakel vorbei und alle ziehen wieder weiter… lustig! Video –> youtube button
Ausserdem gibt es hier unmengen an Leguanen und andere Tierchen, die man bei uns nur im Zoo sieht, laufen an einem vorbei –> Leguan Video –> youtube botton
Es wird noch ein bissschen entspannt und Sonntag gehts dann weiter nach Samara… LERNEN
Kaum in Samara angekommen beziehen wir unser Zimmer im B&B mit Blick aufs Meer. Diesmal haben wir uns gegen eine Hostfamily entschieden, da wir eben dieses günstige Zimmerlein gefunden haben. Shared Bath, aber nachdem wir zur Zeit die einzigen Gäste sind: perfekt :) Vom Balkon aus kann man jeden Tag beobachten, wie die Eichkätzchen ihre Kokosnüsse artistisch elegant frühstücken.
Die “Stadt” ist klein, einfach und es sind viele deutschsprachige Touristen hier…. aber gut… mal schauen ;)
Hier geht jetzt unser Lern-Alltag weiter – mit dem Unterschied, dass am Nachmittag nur noch am Strand gefaulenzt wird!
Am Strand ist es hier übrigens ganz normal, wenn Pferde auch frei am Strand spazieren… werden dann irgendwann von ihren Besitzern wenn sie gebraucht werden geholt… so schön!
Nach der ersten Woche – viel passiert hier wirklich nicht – wollen wir aber übers WE wieder weg und entscheiden uns ein langes WE in Santa Teresa einzulegen! Als wir ankommen begeben wir uns auf die Suche nach einem günstigen Quartier und gehen samt Gepäck die Straße entlang… heiß… 40 Grad… staubig… kaum gehe ich in einem Quartier nachfragen zwecks Preis und komme wieder raus, hebt gerade ein Straßenhund sein Bein an meinem Koffer um den zu markieren. NA WARTE… Nachdem hier bei jedem Flug die Gepäckstücke von Drogenhunden kontrolliert werden, hat einer anscheinend schon eine Duftnote hier hinterlassen… danke! Schnell mit Wasser angeschüttet und am Abend desinfiziert… frech…
Endlich auch ein Schlafplätzchen gefunden und ab zum Strand… zuschauen, wie die Sonne über dem Wasser verschwindet… schön! Der Strand ist km lang und am Ende bei den Palmen liegt ein Nebel in der Luft… mystisch…
Hier sind viele Surfer, das Dorf selbst besteht zur Hälfte aus ausgewanderten Surfern – es gibt also viel zu schauen! ;)
Und dann ist es soweit: nach über 2 Monaten zum ersten Mal wieder Sushi! Es war so schön!
Während der Herr am nächsten Tag einen Surfkurs gemacht hat, war ich am Strand reiten – wollte ich auch schon immer mal… so schön! Am nächsten Tag packt mich dann doch noch der Ehrgeiz und ich steige (oder eher lege mich) auch zum ersten Mal auf ein Surfbrett. Nach motivierenden Worten wie “na aufstehn musst halt” habe ich mich zum allein-üben entschlossen und hab’ es dann sogar stehend auf das Brett geschafft! jippieeeee!
Das Quartier war von Bäumen umgeben und dementsprechend gab’s auch wieder vieeel Getier! Ich habe sogar ein Gürteltier gesehn!! Jede Menge Leguane (der größte war glaube ich gesamt über 1,5m), Kolibris und soetwas wie eine riesen Ratte (aaaah) und eine blaue Krabbe, die einen Fight gegen ein Eichhörnchen gewonnen hat.
Nach einem herrlichen Wochenende geht’s zurück nach Samara…

Pura Vida!

… auch ja… aktuelle Fotos gibt’s auch immer auf Instagram – KameraSymbol gleich neben dem Youtube Button! :)

Antigua III

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Pacaya/Atitlan/Antigua

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nein, ich bin doch nicht die Linda…

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Als ich letztens nach Hause komme, höre ich nur ein “hola” – ich grüße zurück, bis ich merke, der Papagei hat mich verarscht…. alles klar… na warte… ;)

Drei mal am Tag gib’s Essen bei Maria… dann heißt’s “comer ninos!!” und kaum am Tisch dann “lindaaaa! feliz feliz!?” Das mit der Linda… also echt… kA was das schon wieder soll…. alles Essen ist frittiert oder paniert… bald kann ich mich rollen… wenn ich nicht gerade esse oder in der Schule bin, ist Vokabelkärtchen schreiben und lernen meine Unterhaltung… nette Abendbeschäftigung… wer hätte das gedacht… und da…. beim Vokabellernen… da versteh ich endlich was da los ist mit der Linda… und so… alles klar :D

Aber es gibt ja auch Ausflüge, claro :)

Diese Woche ging’s auf den Vulkan Pakaya, 2500m hoch, einer der aktivsten Vulkane der Welt! Vor ca drei Wochen ist er das letzte Mal ausgebrochen… In einem Minibus fahren wir ca. 1,5h zum Startpunkt. Von dort geht man mit Guide ca 1,5h hinauf… entlang der Strecke stehen regelmäßig bewaffnete Securities…
Oben angekommen: eine unglaubliche Aussicht… vom Krater nach unten ist eine breite Schleuse von “frischem” Geröll… als wir auf das Geröll kommen, dampft es aus manchen Steinen und es ist empfehlenswert, hinter dem Guide zu bleiben, denn manche der Steine sind heiß… so heiß, dass Holzstäbe nach wenigen Sekunden Feuer fangen, wenn man sie hinhält, oder Schuhe schmelzen, wenn man den falschen Weg geht… Unser Guide gibt uns Marshmallows – wir grillen – Lavastein-Grill sozusagen, aber in echt :) Auf der anderen Seite des Vulkans gehts wieder hinunter, nachdem wir die Sonne zwischen den drei anderen Vulkanen untergehen gesehen haben…. wunderschön! Zur Zeit – die 40 Tage vor Ostern – gibt es nahezu täglich in irgendeinem Dorf hier Prozessionen… das haben wir auch am Heimweg wieder gemerkt… wir müssen durch ein Dorf mit nur einer Hauptstraße… dort ist gerade eine Prozession… in weniger als Schrittgeschwindigkeit geht’s die nächsten 30min weiter… der Fahrer schon am Ende seiner Geduld… aber es gibt nunmal keine Ausweichmöglichkeit… eine Dame aus unserer Gruppe fragt den Fahrer genervt, wann wir denn zurück sein werden, weil sie doch um 9 Uhr spätestens in der Stadt sein müsse… der Fahrer deutet lediglich auf die Menschenmassen auf der Straße und zuckt mit den Schultern… er könne ja nix ändern – sie nochmal fordernd, sie müsse unbedingt vor 9 Uhr da sein… herrlich!!

Am nächsten Tag heißt es: Tagwache: 5:00, Abfahrt 5:30 zum Largo de Atitlan; Ankunft: 8:00 Der See: 130 km“ groß, von drei Vulkanen umgeben und liegt selbst in einem Krater. Um den See liegen 13 Dörfer, hauptsächlich von Mayas bewohnt und mit Booten zu erreichen. Wir fahren mit kleinen Booten drei Dörfer an. Die sind allerdings nicht ganz so spektakulär, also genießen wir lieber die Aussicht…. auf den See… bei einem Gin Tonic… oder zwei… Abends geht’s wieder zurück…

Ausserdem haben wir diese Woche noch einen Workshop im SchokoMuseum gemacht… weil hier gibts die Kakaobohnen ja quasi vor der Tür und werden jeden Tag frisch geröstet… die ganze Straße riecht nach Kakao… so lecker!

So… und jetzt ist gerade Madrid gegen Barca im TV… ich bin in einem kleinen Cafe, in dem Glauben, dass es hier ruhig ist… DENKSTE! Als wäre ich in Madrid… das Cafe füllt sich seit der letzten Stunde auf den letzten Platz…. vor den Fenstern drängen sich Kinderköpfe… Securities ändern ihre Wachposition in TV-Sichtweite, bei Toren wird geklatscht und geschrien… alles klar… viva Espania :)

Ach ja… a pro pos Spanien… letzte Woche war die spanische Königin im Lande und sogar hier in Antigua… allerdings war das top secret… aus Sicherheitsgründen wird in Mittelamerika natürlich nie gesagt, wann wer wo ist – das erfährt man hier erst danach… wenn man zb fragt, warum so viele Helicopter unterwegs waren…

In diesem Sinne… viva la vida!
besitooooos

Merida/Chichen Itza/Cozumel/Tulum

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Flamingo = Flamenco… Gerti?!

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Merida!

Nach einer weiteren Übernacht-Fahrt kommen wir um 7:30 in Merida an und parken unser Gepäck im Hotel, damit wir in die Stadt starten können.
Am Wochenende wird in Merida der Hauptplatz für den Verkehr gesperrt und Essensstände machen sich breit. Auf einer Seite werden noch zwei Bühnen aufgebaut – und am Abend wissen wir auch warum: Die Stadt versammelt sich und unter mexikanischen Klängen tanzt die ganze Stadt mit. Von Kindern bis zu Senioren – jeder schnappt sich eine/n PartnerIn und schon wird getanzt – bestimmt 1000 Menschen schwingen das Tanzbein bei Sonnenuntergang… mitten am Hauptplatz von Merida. Schön! Video dazu übrigens online (You tube link auf der linken Seite im Menü) Danach kommt noch eine professionelle Tanzgruppe mit traditionellen Kleidern und sorgt noch eine Stunde für beste Unterhaltung.

Geschlaucht geht es ins Bett voller Vorfreude, denn morgen geht`s nach Celestun, zu den Flamingos! juhuuuu!
Es gibt jede Menge Anbieter für die Tour zu den Flamingos, man wird direkt vom Hotel abgeholt und inkl Bootstour, Lunch und Rückfahrt ist alles organisiert. NICHT für uns! :) Nachdem es einen öffentlichen Bus nach Celestun gibt, nehmen wir diesen! Billiger, und die Touri-Tour brauche ich eh nicht… Also ab in den Bus und los geht`s! Nach 20 min bleibt er zum ersten Mal im nächsten Dorf stehen und sammelt noch Leute ein… immer mehr steigen ein und letzten Endes stehen am “Gang” bestimmt noch 30 Leute. In den nächsten 1,5 Stunden bleibt der Bus gefühlte 100 Mal stehen… zum Ein- oder Aussteigen, um Kartons ein- oder auszuladen oder weil der Busfahrer einen Snack wollte… Doch dann sind die Dörfer vorbei und die letzte halbe Stunde geht es in einem durch. Der Busfahrer schon recht motiviert und schnell unterwegs – nur wie schon mal geschrieben, gibt es bei den Bussen ein Tempolimit – wenn sie schneller fahren, beginnt es laut zu piepsen – und das tat es dann auch… durchgehend… die nächste halbe Stunde… während meine Begleitung genervt schaut und nur fragt, warum wir nicht “mit dem sch*** Touri Bus gefahren sind” muss ich schmunzeln und beobachte… ich find`s lustig!
nach gesamt 2,5h (statt 2h mit dem Touri Shuttle) sind wir angekommen und gehen auch gleich zum Strand um ein Boot zu bekommen. Die Boote fahren allerdings erst, wenn sie mindestens 8 Gäste haben; 2 warteten schon, wir jetzt auch… also Geduld üben, bis der Bootsmann noch 4 andere Interessenten aufgegabelt hat…. nach etwa einer Stunde war es soweit und wir starten in das Naturschutzgebiet – über das Meer in den Mangrovenwald und DA STANDEN SIE… in einem sumpfig braunen Wasser standen die schönen, eleganten Flamingos. Gerti???
Begeisterung! In Gruppen von etwa 20 bis 100 Tieren, stehen sie zusammen und fressen die kleinen Krebstierchen, die ihnen die prächtige Farbe gibt. Ich hab` extra mein Flamingo-Oberteil angezogen – aber die Tierchen wissen das irgendwie nicht zu schätzen… :D
Zwischendurch ging es noch direkt in den Mangrovenwald und plötzlich schreit der Guide auf Spanisch und nicht gleich ganz verständlich irgendetwas und deutet hektisch auf das Wasser. Er wirkt recht aufgeregt also muss es ja toll sein – alle starren auf die Wasseroberfläche: es bewegt sich etwas recht Grosses langsam in Richtung Bäume… ach ja: ein Krokodil!! Etwas mulmig schauen wir ihm nach und hoffen, dass es die Richtung beibehält, denn wir sind auf einer kleinen Nusschale irgendwo in einer Lagune – weit und breit kein anderes Boot und um uns nur der braune Sumpf…. tat es auch! brav!
Nach 2h Bootstour waren wir wieder zurück am Strand. Überwältigt von der Landschaft und den Eindrücken trinken wir noch ein Bier und essen frische Meeresfrüchte, damit wir gestärkt wieder in den public bus steigen können.

Nächster Stopp: Chichen Itza!
Nach einer weiteren Busfahrt – eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön… oder so… – direkt an den Ruinas angelangt. Diesmal leider ohne spezielle musikalische Untermalung. Anders als bis jetzt strömen hier wirklich viele Touristen ein, ist die Hauptpyramide immerhin als eines der neuen sieben Weltwunder erkoren worden! Außerdem ist die Anlage – wie alle anderen Maya Hinterlassenschaften – UNESCO Weltkulturerbe.
Bei 35 Grad geht`s wieder an`s Steine schauen ;) Die Anlage ist nicht ganz so beeindruckend wie Palenque und Monte Alban, aber die große Pyramide ist es. Sie birgt viele Besonderheiten, zB ist im Inneren noch eine zweite Pyramide, die quasi mit der großen “überbaut” wurde. Die kleine Pyramide ist somit von außen nicht sichtbar und seit einigen Jahren leider auch nicht mehr zugänglich. Die meisten Pyramiden sind hier gesperrt und dürfen nicht bestiegen werden, da in vergangen Jahren offensichtlich die Stufen beschmiert und jede Menge Steine als Souvenir eingepackt wurden…
Die Ausrichtung der Pyramide ist auf viele astronomische Details bedacht. Beim Hauptaufgang befinden sich am Beginn zwei Schlangenköpfe. Zur Sonnenwende (2 x im Jahr) macht es durch den Schatten den Anschein, dass die Schlangen von der Pyramide empor kriechen. Die Anzahl der Stufen der gesamten Pyramide beträgt 365 (Tage) (91/Seite und eine als Sockel) und es gibt 52 (Wochen) grosse Abstufungen (13 pro Seite)…
Um halb vier haben wir alles gesehen und es geht weiter nach Playa del Carmen – natürlich im Bus. Wie schon geahnt, ist das nicht mein Ding… Viele Amis, gezahlt wird meist in US Dollar bzw ist immer alles in US Dollar angeschrieben, die Preise sind doppelt so hoch als bisher und es gibt eine Touri Straße mit überteuerten Lokalen und Souvenir Shops in der die braun oder auch rot gebrannten Touris stolzieren…. wie eine Freundin sagen würde: die Dodlrennbahn. Der Strand ist dafür – bis auf die Leute – sehr schön: karibisch weiß, elendslang, türkises Wasser. Einen Nachmittag verbringen wir hier und am nächsten Tag geht`s weiter nach Cozumel!
Mit einem Moped (jetzt weiß ich: ja, ich hasse Mopeds immer noch!) haben wir einmal die Insel abgefahren. Die ist sehr überschaubar, bietet auf einer Seite viele Riffe und auf der Ostseite Karibikstrände! Am Abend ging`s noch in die Coconut Bar und am nächsten Tag weiter nach Tulum.

Tulum – noch einmal Maya Tempel, diesmal direkt am Meer. Super schön. Der weltberühmte Strand ist allerdings mehr als überlaufen, also haben wir einen Strand daneben ausgewählt. Dort mal die Happy Hour ausgenutzt und den kilometerlangen, ca 150 m breiten, weißen Sandstrand genossen…. TRAUMSTRAND!

Am nächsten Morgen ging`s auch schon weiter….

Danke übrigens auch für alle Comments – freue mich, wenn die/der ein oder andere doch bis zum Ende liest :)
besito!