Merida/Chichen Itza/Cozumel/Tulum

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Flamingo = Flamenco… Gerti?!

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Merida!

Nach einer weiteren Übernacht-Fahrt kommen wir um 7:30 in Merida an und parken unser Gepäck im Hotel, damit wir in die Stadt starten können.
Am Wochenende wird in Merida der Hauptplatz für den Verkehr gesperrt und Essensstände machen sich breit. Auf einer Seite werden noch zwei Bühnen aufgebaut – und am Abend wissen wir auch warum: Die Stadt versammelt sich und unter mexikanischen Klängen tanzt die ganze Stadt mit. Von Kindern bis zu Senioren – jeder schnappt sich eine/n PartnerIn und schon wird getanzt – bestimmt 1000 Menschen schwingen das Tanzbein bei Sonnenuntergang… mitten am Hauptplatz von Merida. Schön! Video dazu übrigens online (You tube link auf der linken Seite im Menü) Danach kommt noch eine professionelle Tanzgruppe mit traditionellen Kleidern und sorgt noch eine Stunde für beste Unterhaltung.

Geschlaucht geht es ins Bett voller Vorfreude, denn morgen geht`s nach Celestun, zu den Flamingos! juhuuuu!
Es gibt jede Menge Anbieter für die Tour zu den Flamingos, man wird direkt vom Hotel abgeholt und inkl Bootstour, Lunch und Rückfahrt ist alles organisiert. NICHT für uns! :) Nachdem es einen öffentlichen Bus nach Celestun gibt, nehmen wir diesen! Billiger, und die Touri-Tour brauche ich eh nicht… Also ab in den Bus und los geht`s! Nach 20 min bleibt er zum ersten Mal im nächsten Dorf stehen und sammelt noch Leute ein… immer mehr steigen ein und letzten Endes stehen am “Gang” bestimmt noch 30 Leute. In den nächsten 1,5 Stunden bleibt der Bus gefühlte 100 Mal stehen… zum Ein- oder Aussteigen, um Kartons ein- oder auszuladen oder weil der Busfahrer einen Snack wollte… Doch dann sind die Dörfer vorbei und die letzte halbe Stunde geht es in einem durch. Der Busfahrer schon recht motiviert und schnell unterwegs – nur wie schon mal geschrieben, gibt es bei den Bussen ein Tempolimit – wenn sie schneller fahren, beginnt es laut zu piepsen – und das tat es dann auch… durchgehend… die nächste halbe Stunde… während meine Begleitung genervt schaut und nur fragt, warum wir nicht “mit dem sch*** Touri Bus gefahren sind” muss ich schmunzeln und beobachte… ich find`s lustig!
nach gesamt 2,5h (statt 2h mit dem Touri Shuttle) sind wir angekommen und gehen auch gleich zum Strand um ein Boot zu bekommen. Die Boote fahren allerdings erst, wenn sie mindestens 8 Gäste haben; 2 warteten schon, wir jetzt auch… also Geduld üben, bis der Bootsmann noch 4 andere Interessenten aufgegabelt hat…. nach etwa einer Stunde war es soweit und wir starten in das Naturschutzgebiet – über das Meer in den Mangrovenwald und DA STANDEN SIE… in einem sumpfig braunen Wasser standen die schönen, eleganten Flamingos. Gerti???
Begeisterung! In Gruppen von etwa 20 bis 100 Tieren, stehen sie zusammen und fressen die kleinen Krebstierchen, die ihnen die prächtige Farbe gibt. Ich hab` extra mein Flamingo-Oberteil angezogen – aber die Tierchen wissen das irgendwie nicht zu schätzen… :D
Zwischendurch ging es noch direkt in den Mangrovenwald und plötzlich schreit der Guide auf Spanisch und nicht gleich ganz verständlich irgendetwas und deutet hektisch auf das Wasser. Er wirkt recht aufgeregt also muss es ja toll sein – alle starren auf die Wasseroberfläche: es bewegt sich etwas recht Grosses langsam in Richtung Bäume… ach ja: ein Krokodil!! Etwas mulmig schauen wir ihm nach und hoffen, dass es die Richtung beibehält, denn wir sind auf einer kleinen Nusschale irgendwo in einer Lagune – weit und breit kein anderes Boot und um uns nur der braune Sumpf…. tat es auch! brav!
Nach 2h Bootstour waren wir wieder zurück am Strand. Überwältigt von der Landschaft und den Eindrücken trinken wir noch ein Bier und essen frische Meeresfrüchte, damit wir gestärkt wieder in den public bus steigen können.

Nächster Stopp: Chichen Itza!
Nach einer weiteren Busfahrt – eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön… oder so… – direkt an den Ruinas angelangt. Diesmal leider ohne spezielle musikalische Untermalung. Anders als bis jetzt strömen hier wirklich viele Touristen ein, ist die Hauptpyramide immerhin als eines der neuen sieben Weltwunder erkoren worden! Außerdem ist die Anlage – wie alle anderen Maya Hinterlassenschaften – UNESCO Weltkulturerbe.
Bei 35 Grad geht`s wieder an`s Steine schauen ;) Die Anlage ist nicht ganz so beeindruckend wie Palenque und Monte Alban, aber die große Pyramide ist es. Sie birgt viele Besonderheiten, zB ist im Inneren noch eine zweite Pyramide, die quasi mit der großen “überbaut” wurde. Die kleine Pyramide ist somit von außen nicht sichtbar und seit einigen Jahren leider auch nicht mehr zugänglich. Die meisten Pyramiden sind hier gesperrt und dürfen nicht bestiegen werden, da in vergangen Jahren offensichtlich die Stufen beschmiert und jede Menge Steine als Souvenir eingepackt wurden…
Die Ausrichtung der Pyramide ist auf viele astronomische Details bedacht. Beim Hauptaufgang befinden sich am Beginn zwei Schlangenköpfe. Zur Sonnenwende (2 x im Jahr) macht es durch den Schatten den Anschein, dass die Schlangen von der Pyramide empor kriechen. Die Anzahl der Stufen der gesamten Pyramide beträgt 365 (Tage) (91/Seite und eine als Sockel) und es gibt 52 (Wochen) grosse Abstufungen (13 pro Seite)…
Um halb vier haben wir alles gesehen und es geht weiter nach Playa del Carmen – natürlich im Bus. Wie schon geahnt, ist das nicht mein Ding… Viele Amis, gezahlt wird meist in US Dollar bzw ist immer alles in US Dollar angeschrieben, die Preise sind doppelt so hoch als bisher und es gibt eine Touri Straße mit überteuerten Lokalen und Souvenir Shops in der die braun oder auch rot gebrannten Touris stolzieren…. wie eine Freundin sagen würde: die Dodlrennbahn. Der Strand ist dafür – bis auf die Leute – sehr schön: karibisch weiß, elendslang, türkises Wasser. Einen Nachmittag verbringen wir hier und am nächsten Tag geht`s weiter nach Cozumel!
Mit einem Moped (jetzt weiß ich: ja, ich hasse Mopeds immer noch!) haben wir einmal die Insel abgefahren. Die ist sehr überschaubar, bietet auf einer Seite viele Riffe und auf der Ostseite Karibikstrände! Am Abend ging`s noch in die Coconut Bar und am nächsten Tag weiter nach Tulum.

Tulum – noch einmal Maya Tempel, diesmal direkt am Meer. Super schön. Der weltberühmte Strand ist allerdings mehr als überlaufen, also haben wir einen Strand daneben ausgewählt. Dort mal die Happy Hour ausgenutzt und den kilometerlangen, ca 150 m breiten, weißen Sandstrand genossen…. TRAUMSTRAND!

Am nächsten Morgen ging`s auch schon weiter….

Danke übrigens auch für alle Comments – freue mich, wenn die/der ein oder andere doch bis zum Ende liest :)
besito!

Puebla/Oaxaca/San Christobal/Palenque/Monte Alban/Milta/Tulum

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Von Azteken, Maya, Zapoteken… und so…

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Nach den Walen ging es wieder weiter zum Stadt- und Maya-Sightseeing!

Von Puerta Vallarta nach Puebla (südlich von Mexico City). Hier haben wir einen kleinen Flug eingelegt – der war günstig und wir haben ja noch genug Busstunden vor uns. So waren es 12h weniger…
Puebla ist ein wunderschönes Dörfchen, bekannt für seine Fliesen und auch Gebäude mit diesen an der Fassade. Es gibt einen wunderschönen Hauptplatz. Diese schauen hier im Allgemeinen immer anders aus als bei uns. In der Mitte ist ein großer Platz der begrünt ist (allerdings nicht mit Wiese, in der man nicht sitzen darf, sondern mit Bäumen und blühenden Pflanzen) und jede Menge Sitzmöglichkeiten bietet – also wie ein Park. Rundherum befinden sich dann in der Regel Rathaus, Hauptkirche und Regierungsgebäude. Meist haben zwei bis drei Seiten noch Arkaden, in denen sich Lokale befinden – für das ein oder andere Bierchen oder Kaffeetschi.. weil Spritzer… das kennen sie ja leider nicht… :)

Nach Puebla ging es weiter nach Oaxaca. Hier ist es sehr touristisch… aber gut… bis jetzt kaum ein Wort Deutsch gehört… da ist`s jetzt mal auch ok… Die Stadt selbst hat eine schöne Innenstadt und einen RIESIGEN Markt, bei dem es alles gibt – ALLES! Ich liebe Märkte und kenne auch wirklich viele und große – aber noch nie konnte einer mit dem Chatuchak Market in Bangkok mithalten. DER schon! Viele Menschen,
Gewusel, Obst/Fleisch/Möbel/Geschirr/Hygieneartikel/… man konnte alles finden… mit Geduld und einer guten Orientierung… ich hab also alles dann eher zufällig gefunden :D Hier bin ich trotz größter Beherrschung auch meinem ersten Kaufrausch erlegen: Tonschalen für den Ofen (oder auch offene Feuerstellen… vielleicht muss ich dann auch meine Küche erweitern… :D). Handgemacht und ganz typisch für hier – in jedem Lokal zu sehen… In einem schwachen Moment habe ich zwei davon gekauft… nicht ahnend, welche Post-Folgen das haben würde… Am Markt noch eingepackt ab zur Post – dort gab es aber keine Kartons, das Postamt (mit ca 10 Angestellten die alle nichts zu tun hatten – also man erkannte gewisse Parallelen…) war für solch ausgefallene Fälle (wer möchte auf der Post schon ein Paket verpacken…) wie diese nicht ausgestattet… es gibt hier keine Kartons oder sonstiges Verpackungsmaterial – man müsse dafür schon zum Markt… alles klar… also wieder zum Markt. Wie schnell man dort soetwas Spezielles findet, kann man sich vorstellen… gefühlte 2 Liter Schweiß, blank liegenden Nerven und 30 Minuten später hatten wir alles zusammen: Luftkissenplastikdingsbums, einen Karton und Gaffaband. Juhuu – also die zwei Schalen dort eingepackt und zurück zur Post. Freudig das Paket entgegenstreckend sagt die Dame hinter dem Schalter, das Paket müsse man schon aufmachen, sie müsse kontrollieren, was da drinnen ist… Ich schüttel nur den Kopf und versuche ihr zu erklären dass das jetzt verschlossen ist und was drinnen ist… genügte ihr nicht… also wieder auf, alles raus, sie nickt, wieder alles rein und zugeklebt. Dann beschriftet und RUCK ZUCK – für das 40fache am Einkaufspreis ist es jetzt am Weg nach Hause… mal schauen wie es ankommt… und vielleicht verkneif ich mir solche Schick-Aktionen dann doch beim nächsten Mal… vielleicht… :)

Von Oaxaca ging`s zum fröhlichen “Steine schauen” (wie die ein oder andere Person sagen würde… ).
Monte Alban war mehr als beeindruckend! Monte Alban = weißer Berg und die Maya bauten an genau diesem Gipfel eine Stadt für ca. 40000 Menschen. Mächtig! Überwältigend! Und WAS FÜR EINE VIEW! Bei 40 Grad glühender Hitze bestaune ich alleine eine Anlage nach der anderen… nicht jeder findet die Steine so toll :) nach zwei Stunden allles gesehen und total ko. Dann ging`s noch nach Mitla – dorthin siedelten die Maya und Zapotheken als sie von Monte Alban flüchteten.
Letztenendes nach Santa Maria del Tule, dort steht der größte Baum der Welt mit 42m Umfang. Nachdem man umgerechnet ca ein Euro Eintritt bezahlt hat darf man zu dem Baum (aber nicht ganz, denn es gibt eine 10m grosse Absperrung rundherum…. super…) – alle versuchen verkrampft dieses riesige Teil auf ein Foto zu bringen… schwierig… dann ging`s nach Hause.

Nächster Stopp: San Christobal de las Casas.
Mit dem Nachtbus – 8h im Bus, Ankunft um 6:30 – in das angeblich so schöne Städtchen. Als wir etwas zerknirscht ankommen ist es noch mehr eine Geisterstadt… im Zentrum finden wir ein Cafe in dem wir mal in Ruhe frühstücken und brechen dann zur Stadterkundung auf. Es gibt wenig zu sehen, aber auch hier wieder einen sehr netten Markt. Das Besondere der Stadt ist, dass es sich um ein indigenes Dorf handelt – dementsprechend ändern sich die Gesichtszüge der Einwohner schlagartig. Die Frauen tragen ihre Babies in um den Hals gewickelten Tüchern Tag ein und Tag aus mit sich herum… oft liegen sie auch einfach am Markttisch… zum ausruhen…
Nach einem gemütlichen Spaziergang machten wir uns auch schon wieder auf den Weg zum nächsten Bus nach Palenque.

Der Bus fährt in Palenque ein – wir steigen aus und BUMM. Bis jetzt war das Klima perfekt – Nachts ziemlich kalt, Tagsüber um die 25 Grad – perfekt um sich etwas anzusehen… jetzt sind wir in den Tropen! heiß! schwül! Ausserdem ist Palenque eine der hässlichsten Städte überhaupt… aber deswegen kommt man hier nicht her. Sondern waren die Maya auch hier aktiv und es gibt wunderschöne Ausgrabungen!
Also schnappen wir uns einen kleinen Shuttlebus zu den “Ruinas”. Der Fahrer des Busses ca 120kg schwer aber nett lächelnd sucht nach der richtigen Stimmungsmusik für uns – vor uns sitzt noch ein Pärchen aus Vorarlberg. Nach etwa 5 angespielten Liedern, die anscheinend aber seiner Meinung nach nicht das Richtige waren, dann die musikalische Untermalung durch den Dschungel: “I take you to the Candy Shop” dröhnt es mit viel Bass aus den Boxen… Wir alle vier können uns das Lachen kaum verkneifen und finden die Untermalung einzigartig…. doch als wir das dachten, kam es noch besser: das nächste Lied hatte er wieder extra rausgesucht und weiter ging es durch den Dschungel mit : “Du hast den geilsten Arsch der Welt”. Das Lachen war jetzt nicht mehr zu unterdrücken… Weltklasse :D
Oben angekommen bedankten wir uns für die unterhaltsame Fahrt und starteten in die Maya Anlage. Im halbstundentakt legen wir Pausen ein, weil es einfach viel zu heiß ist… aber absolut beeindruckend… danach ging´s zurück in die Stadt und weiter mit dem nächsten Nachtbus – 23:30 Abfahrt nach Merida!

Guadalajara / Tequila / Puerto Vallarta

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Von Tequila und Walen…

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Mexico City war toll! Dann mal noch ein bißchen mexikanisches pura vida kennenlernen!

Im super deluxe Bus geht es 7h nach Guadalajara. Vor dem Einsteigen gibt es Security Checks wie am Flughafen, dann in den Bus: zum Fahrer nach vorne gibt es eine Türe und jeder Gast wird mit Ausweis erfasst…. sicherheitshalber… oke… Dafür hat jeder Sitz einen eigenen Bildschrim und eine Unterhaltungsauswahl wie bei der Emirates! like! Jetzt habe ich auch endlich den Captain Philipps gesehen – finally… und noch ein paar andere Filme – das geht sich aus in 7 Stunden und schwupps waren wir auch schon da. Die Stadt ist ganz anders als Mexico City: kaum Polizei auf der Straße und ein bisschen schmuddelig – dafür das Zentrum selbst umso schöner!!

Also noch ein Corona am Hauptplatz getrunken, die Stadt besichtigt, Essen gegangen und dann ins Bett.

Am nächsten Tag geht`s schon weiter nach Tequila! NACH Tequila – ja! klingt komisch, ist aber so! Wie der Champagner nur aus der Region kommen darf, kommt Tequila nur von hier. Dabei geht`s um den Schnapps aus Agaven, den in Wien dank Tequilapizzeria aus früheren Zeiten wohl einige nicht mehr vertragen… same same… :) Aber wie er gemacht wird, das mag ich trotzdem sehen!
Wir hatten eine Erklärung am Feld vom wohl best dressed farmer ever, der uns erklärt hat, wie das geht, mit der Agave, dem Ernten, Fermentieren, Brennen und so… dann ging`s in die Fabrik von Jose Cuervo. Hier wird von Mo-Sa jeweils 24h in drei Schichten produziert. So werden täglich 40.000 Liter Tequila produziert. Aus 6kg Agave gibt`s einen Liter Tequila. Nach diesen und mehr Infos gab`s noch eine Verkostung… ok… mal schauen… aber ja… argh… schmeckt immer noch nicht… danke… :) Dann noch einen Margharita getestet…. wenn man schon da ist… naja… geht so :)
Am Heimweg habe ich mich dafür endlich zu einer anderen landesüblichen “Speise” hinreissen lassen: Chips mit frischem Limettensaft und Chilli – gibt`s hier überall an der Straße… offen… und ja – schmeckt gar nicht so schlecht! :)

Next Stop: WHALE WATCHING in Puerta Vallarta – jipppiiiiii

Um 6 Uhr Früh ging der Wecker (ok, dafür hab` ich ihn auch gerne gestellt! echt! :) ) und dann auch schon ab zur Marina und auf`s Boot! Vor einem Monat zirka sind die Buckelwale aus Alaska die Küste entlang und hier her. Was für ein gewaltiges Schauspiel! In Worte schwer zu fassen! Fotos folgen!
Dann ging`s noch weiter zum Schnorcheln und zum Strand der Isla Marietas! unglaublich schön!

 

Teotihuacan

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Mexico City

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¡Buenos dias Mexico City!

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Mexico City: mit 20 Millionen Einwohnern eine der groessten Staedte weltweit / auf 2300 Höhenmetern

Nach 24h Anreise (1. Stopp Frankfurt / 2. Stopp Santa Domingo / 3. Stopp Panama City) sicher im ersten Hostel angekommen.

Das Hostel befindet sich im 5. Stock! Ohne Lift! Alles klar!
Habe ich schon erwähnt, dass wir uns auf 2300m Höhe befinden? Danke für’s Gepäcktragen – ich war mit mir selbst beschäftigt, bzw mit meinem Kreislauf… die Luft ist tatsächlich etwas dünner :) Das Hostel ist seiner “fabelhaft” Bewertung nicht würdig – 3 Nächte sind trotzdem ok. Damit aber nicht länger aufhalten und ab in die Stadt.

Es ist vor jedem internationalem Geschäft / Banken / Supermärkten... mindestens ein Security/Polizist zu sehen. Unheimelig irgendwie… zuerst… aber bald fuehlt man sich eigentlich sicher.
Trotzdem endet der erste Tag für uns bei Einbruch der Dunkelheit…. man weiß ja noch nicht so genau.. und überhaupt… eh müde :)

In den nächsten Tagen kommt der Charme der Stadt zum Vorschein.
Die Menschen sind sehr freundlich und zuvorkommend; die Stadt hat viele Viertel und Facetten.

Im historischen Teil gibt es viel zu Sehen – schöne Stadt (uebrigens UNESCO Kulturerbe) mit spanischen Wurzeln. Architektonische Details spare ich an dieser Stelle aus…

Die Zona Rosa – ueberraschenderweise fuer meine Begleitung, dass es sich hier um ein Schwulenviertel handelt… Einige Lokale, Bars usw…nett… aber kein Highlight…
Allerdings gab es dort ein Schokoladenmuseum! Natuerlich auch besichtigt!

Polanco ist auch eine schoene Gegend – auch viele nette Lokale!

Im Norden hat es uns noch zur Pilgerstaette aller Mexikaner verschlagen… die Basilika Guadalupe. Ein Highlight… naja… der anderen Art… Ein Bild der Guadalupe – Nationalheilige - ist hier zu bestaunen… da aber so viele Menschen hier her pilgern, gibt es DREI Befoerderungsbaender auf denen man vorbeigeschleust wird. In 30 Sekunden kann man das Antlitz dann bestaunen und fotografieren. Was man aber ja nicht vergessen darf: Spenden! Es gibt Schlitze in die man das Geld gleich noch einwerfen kann – bringt es doch so viel Glueck… eh klar… – und weil die Kirche ja so wohltaetig ist, hat sie sich in diese Auffangbehaelter ein Sortiersystem einbauen lassen, damit nicht erst gezaehlt werden muss, sondern am Abend gleich die Einkuenfte abgerechnet werden koennen… gut… oder so….

Der Sueden ist eine der spannendsten Gegenden. Hier befindet sich die Uni mit 300.000 Studenten!! Wie schaffen die es mit den Vorlesungen frage ich mich…? :)
Die Uni selbst – auch UNESCO Weltkulturerbe mit Steinmosaik – super schoen!!
Ausserdem gibt es den Mercado de sabato mit Kunst und Schmuck – Boho Style und wie eine kleine andere Welt in Mexico…
Nicht weit ist noch das Haus von Frida Khalo – ein Highlight in Azurblau mit vielen Werken – nicht nur von ihr…

…noch weiter im Sueden gibt es die floating gardens – Kanaele mit bunten Booten – in Xochimilco. Ausserdem gibt es einen riesigen Markt und lecker Essen. Wir (also ich eigentlich nicht :) ) kosteten wagemutig ein Sueppchen, das alle verspeisten. Und was war es? KUTTELSUPPE… mmmmh…
Vom Zentrum ist man auch schwupps die wupps in 1,5h (mit der Ubahn und dem Zug) da… tja… grosse Stadt eben…

UND DANN WAR ES SO WEIT: die PYRAMIDEN in Teotihuacan! Um 6 Uhr Frueh ging es los – danke Jetlag, da faellt das Aufstehen nicht ganz so schwer…
Um 8 Uhr ging es dann richtig los: 1h mit dem Heissluftballon ueber die Pyramiden! Es war unglaublich! Danke an all meine lieben ArbeitskollegInnen – HIER hab ich das Geschenk glaube ich wuerdig eingeloest!! Nach der Rundfahrt gingen wir natuelich auch noch direkt zu Mond- und Sonnentempel. Die von allen Pyramiden genannten Bauwerke sind naemlich – das hat uns unser Guider erklart – eigentlich Tempel, weil: innen nicht hohl. Es handelt sich um reine okkulte Plaetze, an denen zB Menschenherzen aus den Koerpern an die Goetter geopfert wurden…
Geschichtliche Details spare ich auch hier aus… :)

Zusammengefasst fuer alle, die es mal nach MC verschlaegt, hier die Highlights:

Zentrum:
* auf einen Drink ins Grand Hotel oder Best Western – best view über den Hauptplatz!
* auf einen Drink, zur Aussichtsplattform und zum cools            ten WC mit best WC-view Ever Ever Ever im 42. Stock     – am Latin American Tower
* Abends Essen in der Markthalle bei Gerabaldi – aber nicht zu den grossen Staenden, sondern zu DEM Fischstand… endlich richtiges essen! Keine Tacos/Burritos/Enpanadas… mehr (eh alles das Gleiche – oder?!) Um 10 Euro gab es 2 Mal Vorspeise, 1 Mal einen gazen frischen Fisch gebraten mit Reis und Salat und zwei Bier! Moegen wir!

Süden: Xochimilco – der Markt! Alles, was mit Essen zu tun hat ist hier zu finden – Reizüberflutung pur! love it! Gewürze, Gemüse, Obst, Hühnerfüße, Schweinshaxen, Obstsäfte, Kuuttelsuppe – ALLES DA!

Norden: natuerlich die Pyramiden – ah – Tempel!

 

Ich hoffe, die wichtigsten Fragen beantwortet zu haben… ansonsten, wie immer, bei Fragen: fragen!

Bezueglich Fotos: Das mit dem Internet, dem Hochladen und ueberhaupt… das ist leider nicht ganz so einfach hier in der Stadt… so viel zu sehen… so wenig Zeit zum hin- und herkopieren… ABER sie werden nachgereicht! versprochen!
Ein paar Eindruecke gibt es aber schon auf Instagram! Da geht das naemlich recht flott ;) – Button links in der Leiste! Die Kamera – eh schon wissen :)

In diesem Sinne… buenas noches!