Mingalaba und Salamat Datang!

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jippie jippie jeah…. Ferien!!

Endlich ist es soweit und es geht ein Monat ab in die Ferien… und weil ich nicht an einem Ort bleiben kann, ist der Plan wie folgt: Myanmar (ehem. Burma), Indonesien und Neuseeland. :)
Der erste Flug geht nach Mandalay – im Norden von Myanmar. Myanmar war lange Zeit für Touristen nicht zugänglich und ist erst seit ca 2 Jahren wirklich offen. Dementsprechend ist die Infrastruktur nicht mit anderen touristischen Ländern zu vergleichen. Schon im Vorfeld liest man Dinge wie:
es gibt kaum Bankomaten, man muss unbedingt alles Geld am Flughafen mitnehmen bzw kann man viele touristische Einrichtungen nur in Dollar bezahlen. Die Dollarscheine müssen neuwertig sein, bei Knitter oder Rissen werden diese nicht angenommen. Hotels gibt es nicht all zu viele und die Straßen sind äusserst schlecht. Auch die Verbindungen sind mühsam und oft kommt man nur mit dem öffentlichen Bus ans Ziel und man muss öfter Umsteigen, was sich schwierig gestalten kann, da Einheimische kein Englisch sprechen. Und es gibt kaum internationale Marken (kein Mäci, kein Starbuucks, auch keinen 7/11 oder andere Supermarktketten).
Gut. Soviel zu den Dingen die man vorab hört…
Man hat also ein bißchen Respekt und stellt sich darauf ein, um einiges mehr zu planen, um nicht irgendwo verloren zu gehen :)
Vom Flughafen geht die erste Busfahrt in die Stadt los – und soviel sei gesagt…. ich kenne doch schon ein paar Länder mit chaotischem Verkehr… aber Myanmar!!! unglaublich!!! Menschen spazieren auf der Strasse… geschaut wird nicht, dafür gibt es ja auch schließlich Hupen wie es scheint… die ist hier essentiell und im absoluten Dauereinsatz, um Menschen, Kühe, Schafe, Ziegen, Mopedfahrer von der Strasse zu scheuchen… Achja und noch etwas am Verkehr – vielleicht ein Mitgrund, warum Touristen keine Mietautos fahren dürfen – ist ganz speziell: Myanmar war eine englische Kolonie und hat deswegen auch Linksverkehr… bis vor vielen Jahren dem Herrscher vorausgesagt wurde, dass er auf der linken Straßenseite verunglücken wird… also hat er kurzerhand entschieden, alle müssen auf der rechten Seite fahren. Jetzt gibt es vor Ort hauptsächlich Autos mit Lenkrad auf der rechten Seite, gefahren wird allerdings auch rechts! Sehr sehr sehr freaky….
Kaum in Mandalay angekommen, haben wir uns ein Taxi für 1,5 Tage genommen, das uns durch die ganze Stadt führt. Nachdem der öffentliche Transport nicht auf Touristen ausgerichtet ist, gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit. Dieses Gerücht stimmt alsoo…
Wir sehen Tempel, Klöster, heilige Städten – unglaublich beeindruckend. Da das Land nicht zu den reichen dieser Erde zählt, sind viele heilige Stätten sehr heruntergekommen und schmutzig… die Schuhe muss man trotzdem immer ausziehen, und die Böden sind oft voller Taubenkaka und anderen Unschönheiten… Das Desinfektionsgel ist also wieder ganz vorne in der Handtasche!
Das Essen ist dafür der Wahnsinn! Man bestellt zB Fischcurry mit Reis und bekommt dann 8-10 Schälchen mit Suppe, Fischcurry und jede Menge kleine Nebengerichte – meist verschiedenstes Gemüse in ganz vielen verschiedenen Variationen. Das Ganze gibt es für ca drei Euro pro Person! mmmmmmmh
Dann geht es weiter zum Inlei Lake. Nach 7h Fahrt kommen wir etwas vgeschlaucht an und buchen gleich für den nächsten Tag eine Bootsfahrt. Dort sehen wir nicht nur ein FEstival,, sondern auch die berühmten Einbeinfischer. Vor Sonnenaufgang geht es los und der See hat tatsächlich etwas magisches…
Am nächsten Tag noch nach Kakku (60 km – 2h Fahrt pro Strecke – die Straßenverhältnisse kann man sich also vorstellen… ). In Kakku stehen 2478 Stupas und wenn der Wind durch den Tempel zieht, läuten die Glöckchen an den Spitzen. Auch hier hat es etwas magisches… und es sind kaum Touristen vor Ort.
Danach geht es weiter nach Bagan. Nach acht Stunden im öffetlichen Bus (er ist nur ca 20 Mal am Weg stehengeblieben um noch Leute mitzunehmen, damit dann ca 65 Personen in einem 32 Sitzer waren) kommen wir etwas ko an.
Wer von Angkor Wat begeistert ist, muss auch hier her! Eine Anlage mit über 3000 (über die genaue Anzahl ist man sich nicht ganz einig) auf 36qkm. Unglaublich! Ein Must See ist es eigentlich, zu Sonnenaufgang bzw -untergang auf einer der großen Pagoden zu sehen, wie sich das ganze Areal orange einfärbt. Gleich am ersten Tag sind wir am Abend also noch auf das Gelände um einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Vergebens. Es ist Monsun Zeit – also viel Regen und Wolken… na gut… wir sind ja noch ein bißchen hier…
Der nächste Tag beginnt zeitig und wir starten für den Sonnenaufgang in einer Pferdekutsche – wie ein deutscher Freund gesagt hat ‘na den Wienern ist wieder nur die Kutsche gut genug’ ;))
In der Finsternis geht es eine halbe Stunde bis wir am Ziel sind… dann noch 20 min warten für DEN Sonnenaufgang… und ja … dann lässt es sich schon erahnen… es sind zu viele Wolken… kein rot/oranger Himmel… na gut… dann weiter mit der Kutsche die nächsten 10 Stunden von einem Tempel zur nächsten Pagode usw… bis die Sonne sich wieder bis zum nächsten Tag verabschiedet… und wieder…. Wolken :(
Nachdem ich doch aber unbedingt das Schauspiel sehen möchte, geht es am nächsten Tag wieder um 4 Uhr aus dem Bett und mit dem Fahrrad (weil billiger) auf das Gelände… 40 min Morgensport…  das Rat hat nur einen Gang, kein Licht und mäßig funktionierende Bremsen… naja… dann noch die steilen Stufen rauf auf die Pagode, warten bis die Sonne kommt… UND: wieder nix… meine gute Laune schwindet… erst recht, als es dann noch zu regnen beginnt… im Regen geht es dier Strecke am Fahrrad wieder zurück ins Hostel. Umgezogen und ja… naja… dann ein Tagesausflug zu Mount Popa – eine helige Städte voller Makaken… alles schmutzig und alt… uunzählige STufen hinauf, immer wieder auf der Flucht von den Makaken, die wirklich in tteilweise schlimmen Zustand sind… zurück ins Hostel und ja… der Abend kommt und mit dem Fahrrad geht es – schon in lecht aggressiver Stimmung – ab aufs Gelände… UND: JA! geschafft!! für 5 Minuten schiebt sich die Sonne durch die Wolken und das ganze Areal schimmert rot! Endlich! Glücklich!
Mit ruhigem Gewissen können wir also am nächsten Tag die 9h Busreise nach Yangon antreten… Von der Busstation dann noch 1,5h in die Innenstadt mit dem Taxi, das wir uns mit 2 anderen teilen. Die nächsten Tage schauen wir uns noch die Shwedagon Pagode – eine der wichtigsten religiösen Stätten Asiens. Die erste, die wirklich sauber und restauriert ist. Voller Gold und beleuchtet, kommt man sich am Abend vor wie in einer anderen Welt.
Zu den anderen Vorurteilen – das mit den Dollarn stimmt nicht… der Rest hat sich tatsächlich bewahrheitet ;) wenn vielleicht auch nicht ganz so drastisch…
Dann ist der erste Teil auch schon vorbei und es geht für mich nach Indonesien um eine Freundin zu besuchen, die es nach Bukit Lawang verschlagen hat, und seit 10 Wochen stolze Mama ist.
Das Flugzeug landet in Medan, Sumatra, und ich bin mit ca fünf anderen Passagieren Touristin, sonst nur Einheimische. Mit einem Taxi mache ich mich auf den Weg zur Busstation (1,5h Fahrt), wo ich mal um den Preis für den öffentlichen Bus feilschen muss. Statt eigentlich 25.000 wollen sie von mir 75.000 – als einzige nicht-local etwas mühsam, aber letztenendes steige ich um 30.000 (weil Gepäck) in den Minibus, der für 12 Personen gedacht ist. Als er sich auf den Weg macht sitzen dann – ich weiß nicht wie, aber doch – 18 Personen im Auto. Nach drei Stunden aber angekommen.
Dann geht’s ab ins Bett. Das Bad hat nur kaltes Wasser (ja, auch zum Haare waschen!) und die Spülung vom Klo ist manuell – indonesischer Style. :)
Am nächsten Tag ist es dann soweit und nach 1,5 Jahren seh ich sie endlich wieder – samt Putzi :))))
Die nächste Woche war dann sehr entspannt – haben viel gequatscht und zwischendurch war ich mal im Dschungel trecken um freilebende Orang Utan zu sehen (es gibt weltweit nur noch 61.000 :( ), und zum Elefantenbaden! Die Straße in den Ort um die Elefanten zu sehen war wieder unglaublich… für 60km braucht man zwei Stunden… aber beides war richtig cool! Außerdem haben wir auch BBQ gemacht, waren am Markt, haben Kakao geerntet usw… Hier tickt die Zeit anders, und das ist wahrlich einfach nur entschleunigend!!
Und: es war so schön, dich endlich wieder gesehen zu haben!!!!!
Der Abschied war dann schwer, aber weiter geht es Richtung Neuseeland….
ach ja – nicht vergessen, auf Instagram gibt es immer aktuelle Fotos ;)
 

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