Westaustralien, Seoul, Tokio

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Westaustralien, und: vom Outback in die größten Städte der Welt

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Westaustralien

Westaustralien

Welcome to Perth – die grösste Stadt in Westaustralien…

… und trotzdem sehr überschaubar ;)

Bald ist das beste und billigste Sushilokal gespottet und mein neuer Lieblingspark: Kings Park, mit Blick über die Stadt und riesiger Wiese zum Picknicken! Hier vertreibe ich mir in den nāchstem Wochen die Zeit am allerliebsten – mit und ohne Lernunterlagen ;)

In einem anderen Park – näher von meiner Unterkunft- gibt es schwaze Schwäne! Voller Vorfreude losgestartet um sie zu bewunden, aber neiiiiin… sie sind auch nicht netter als die weissen und ich mag sie – nachdem er mich verfolgt hat als ich nix mehr zu füttern hatte, pfauchenderweise und ganz schön schnell – alle nicht!

Nachdem hier aber sonst nicht wirklich viel los und zu sehen ist, werden die Kurse wieder geblockt und Ausflüge gemacht! Ich will ja was seeeehen von der Welt!! Los geht’s ins absolutely amazing Westaustralia! Die Gegend ist extrem weitläufig, also haben wir uns für ein paar Tage einen Camper ausgeborgt und sind mal einfach drauf los. “Joe” war unser treuer Wegbegleiter. In seinem hinteren Teil war ein quasi Wohnzimmer bzw wenn man das Gestell ausgezogen hat unser Bett und hinten im eigentlichen Kofferraum war eine kleine Küche eingebaut!
Aber natürlich kein Strom und kein fließendes Wasser. Abenteuer – let’s go!

Wir starten Richtung Norden, decken uns noch mit Lebensmitteln für die nächsten 4 Tage ein und schauen uns gleich mal absolut spektakuläre Nationalparks an. Die erste Nacht im Camper waren wir doch noch irgendwie unerfahren, also haben wir uns für einen Campplatz entschieden… allerdings fand ich 20 Euro für einen Platz ohne Strom und eine Campingküche (was soviel bedeutet, wie ein Kühlschrank und ein Gasherd – kein Zubehör oder Sonstiges…) doch viel… Am nächsten Tag fahren wir weiter… aber die Highlights – alle landschaftlich – lassen sich eigentlich kaum in Worte fassen…. einfach Fotos schauen ;) Die nächsten Nächte haben wir auf Parkplätzen verbracht – unter Profi Campern und Truck-Fahrern :) Der Retourweg war unglaublich – durch das Outback. Kühe, Ziegen und Kängurus auf der Stasse sind hier ganz normal…
Im Outback dürfen auch Roadtrains fahren; das sind LKWs mit bis zu 4 Containern hinten drauf. Bremsen können die dann nicht mehr… ob Auto oder Kuh… das war’s dann… so manche tote Kuh sah man entlang der Strasse… im Nichts… fast gruselig…. Der ganze Trip war absolut amaaaaazing, stunning, awesome…. selten kann man diese Worte so würdig einsetzten…

Kaum war der Aussi Trip vorbei, mussten wir die Kurse wieder blocken, denn meine weisshaarig gewordene zweite Hälfte wird 30 und zu diesem Anlass gings für ein langes Wochenende nach Seoul und Tokio! how cool is that?! Angekommen in Seoul mit relativ wenig Erwartungen, erweist sich die Stadt als MEGA!! Shoppen, super nette Leute, Red Bull Kick-it Event, geiles Essen, Hologrammkonzert mit KPop und Psy… die Tage waren intensiv… i have fallen in love with Seoul!

…und dann auch schon wieder am Flughafen Richtung Tokio – wohooo – here we go! Von vielen Städten hat man Vorstellungen… Erwartungen…. oft habe ich mir bekannte Städte oder Sehensürdigkeiten ganz anders vorgestellt als sie dann tatsächlich waren…. aber Tokio…. übertrifft alles! Eine Stadt in der es nichts gibt, das es nicht gibt…. und hardcore sightseeing muss sein… der größte Fischmarkt der Welt, maid cafe, katzencafe, die grösste ubahnstaion der Welt mit 5 Millionen Menschen pro Tag, Roboterrestaurant, freaky angezogene Menschen, die höflichsten und nettesten Menschen, Manga Cafes, Schlafen in Kapseln, geilstes Essen, …. es gibt hier einfach ALLES…. und auch der Gedanke an Tokio bringt mir ein Lächeln ins Gesicht… so nette Menschen… so eine tolle Stadt… i’m in love again… aber ‘leider’ schon wieder am Weg zum Flughafen, zurück nach Australien… Sonne…. warm… schrecklich… ;)

Australien – eastcoast – sunny side

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There ARE Kangaroos in Australia…

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… aber immer noch nicht in Austria…

Letztenendes in dem Land angekommen, von dem alle immer glauben, das man selbst her ist, wenn man “from Austria” ist…

Zuerst auch mal danke für alle Beschwerden, dass es diesmal tatsächlich etwas länger gedauert hat mit dem Eintrag… offensichtlich wird’s ja doch gelesen ;)
sorry…

Seit Mitte Juli heißt es also “G’day, mate” in der Sprachschule in Brisbane.

Für australisches Vokabular kann man auch mal ein eigenes Hefterl anfangen…
Meine Favoriten sind sämtliche liebevolle Abkürzungen:
sunnies (nein es ist nicht super sonnig, sondern das sind die Sonnenbrillen) , footy (nein, man geht nicht zu Fuß, sondern man redet über Fußball), telly (was könnte das wohl sein…. fernsehen natürlich), besties (ist nix Böses, ist harmlos… sind die besten FreundInnen), barbie (ist nicht die Puppe, sondern das BBQ), eskies (ist keine Bevölkerung aus den kalten Gebieten, sondern die Tiefkühltruhen), roo – weil das ganze Wort natürlich auch viel zu lang wäre, steht für Känguru… usw usw…

Brisbane ist eine recht überschaubare, ehere kleine Stadt; allerdings mit sehr herzlichen Mitmenschen, unzähligen Lokalen, Märkten und einer großen Boho-Community…

Der erste Ausflug geht in ein Sanctury, um Koalas mal kuscheln zu können… wenn wir schon in Aussie sind… Angekommen sehen wir erst den Tasmanischen Teufel, zwei Wombats (bitte wie lustig schauen eigentlich Wombats aus! ich will einen für zu Hause! :) ), viele, viele Koalas in einem offenen Gehäge und dann eine etwas längere Warteschlange… ja – dort kann man die Koalas halten und dann auch ein Foto dabei machen. Gut, deswegen sind wir ja da und für ca. 17.- / Person ist man auch schon dabei. Man wartet also und dann hat man etwa 20 sec Zeit. Die Pflegerin sagt wie man ihn halten darf, setzt ihn auf dich drauf, Fotos, wieder runter…
TROTZDEM war’s sooo herzig und der Knauf war soooo kuschelig – und mit seinen 8kg gar nicht mal so leicht…
Außerdem gibt es noch ein Gehege mit zahmen Kängurus. Nach dem ersten Näherkommen beim Füttern, entstand dann das ein oder andere Selfie mit Känguru… soooo lustig… how cool is that… :)

In Brisbane selbst kehrte wieder der Alltag ein (die Details dazu sind jetzt wenig spannend), deswegen wurden wieder Ausflüge geplant! :)

Der erste ging auf die Whitsunday Islands…
Falls der Name keine Assoziationen hervorruft, vielleicht die Bounty Werbung? Weißer elendslanger Strand? DAS wurde DORT aufgenommen…
Für 2 Tage und 2 Nächte begeben wir uns auf ein Segelschiff und fahren um/zu den 75 Inseln der Whitsundays (nein, nicht vertippt, die heißen nicht white sunday sondern Whitsunday, weil Pfingstsamstag. Diese Passage wurde nämlich von James Cook im Jahre 1770 zu Pfingsten entdeckt :) ) inklusive Stopp auf dem berühmten White Heaven Beach.

Da wir noch nie auf einem Segelschiff waren – schon gar nicht über Nacht – hatten wir wenig Vorstellung davon. Sicherheitshalber habe ich mir die Tabletten gegen Reisekrankheit gleich davor einverleibt (und dann alle 7h) und als wir mit den Tenderbooten ankamen, macht das Boot – also es ist schon groß, aber für 25 Personen? Zimmer? – einen eher kleinen Eindruck… Wie soll sich das ausgehen…

Wir steigen von den kleinen Booten auf das Segelschiff… Betten werden zugewiesen und AHAAAA – es gibt natürlich KEINE Zimmer… es ist mehr ein großer Dorm… dementsprechend gibt es auch keine Möglichkeit das Gepäck irgendwo abzustellen, außer am Gang – weil es gibt nur Gang und seitlich die Betten.
Hmmm… tja… da hätte man wohl etwas besser vorbereitet sein sollen und eher weniger als mehr eingepackt… aber gut… hilft nix und es ist wie es ist – alles irgendwie untergebracht… am Bett… am Gang… ;)
Die Fahrt selbst war unglaublich schön! Es gab 3 Schnorchelstopps (das Gebiet zählt auch schon zum Great Barrier Reef), wobei man beim ersten schon einen beachtlichen Teil nur an abgestorbenen Korallen sehen konnte… Das ist hier bzw am gesamten Riff ein riesiges Problem…
Das Great Barrier Reef ist das größte Riff der Erde mit 2300 km Länge, bestehend aus 2900 Einzelriffen und unzähligen verschiedenen Tierarten, die teilweise auch nur hier angesiedelt sind. Man findet hier zb auch 6 der 7 Arten an Meeresschildkröten.
In der Nacht sind wir so weit weg vom Festland, dass der Sternenhimmel unglaublich ist!
Die Nacht selbst… war schaukelig… aber ohne gröbere Zwischenfälle überstanden :)
Vor der zweiten Nacht haben wir sogar noch Buckelwale neben uns gehabt! Soooo nice!

Dann war das Wochenende auch schon vorbei und weiter ging’s in Brisbane…

Weil wir jetzt aber mehr vom Great Barrier Reef sehen wollten, ging es am übernächsten Wochenende nach Cairns, im NO von Australien, die Stadt die sich am nächstgelgenen zum GBR befindet. Bei den meisten anderen Küstenstädten fährt man 3-4h mit dem Boot, in Cairns sind es nur ca 1,5h. Dementsprechend ist es der Hauptausgangspunkt. Etwa 2000 verschiedene Boote – nicht alle an jedem Tag, weil auch hier mehrtätige Touren angeboten werden – verlassen den Hafen Richtung Riffe.
Die Entscheidung ist schwer, weil es natürlich eklatante Preisunterschiede gibt, jenachdem welches Riff bzw ob mehrere Riffe angefahren werden, wie schnell das Bott ist, wie groß das Boot ist usw…
Wir entscheiden uns letztenendes für ein Privatriff in einem Mittelgroßen Boot, weil mir die Vorstellung von 200 Menschen mit Schwimmnudeln unterm
Bauch und Schnorchelzeug nebeneinander im Wasser irgendwie Brechreiz hervorruft…
Unser Boot war auch nur halb voll also wirklich super erwischt. Die Riffe selbst waren dann zwar schon toll – habe beim Tauchgang Baracudas, Schildkröte, Federseestern usw gesehen, aber die riiiiesigen Fische die man sonst so von Fotos kennt waren leider nicht zu sehen… auch sonst, war es durchaus mit anderen Riffen vergleichbar – der absolute “WOW Effekt” blieb aus. Trotzdem genossen und Spaß gehabt, bovor es wieder zurück nach Brisbane ging.

Tja und wie es so ist, vergeht die Zeit viel zu schnell und die Zeit hier ist schon wieder um…
NEXT STOP: Perth
PS: Danke an dieser Stelle auch an alle Geburtstagsglückwnsche von zu Hause! Besonders die Videos… schau’ ich mir immer wieder gerne an! *loveit* :)

Fiji time is Bulatime

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Fiji time – no worries no hurries

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Wir boarden bei der Fiji Airways – 6h Flug… beim ersten Stopp sieht man aus der Luft eigentlicch nur Riff und wenig Land, eine kurze Landebahn. Als wir landen, sind wir die Einzigen am Flughafen, denn hier gibt es nur 1 Mal pro Woche eine Flugverbindung – wir sind auf Christmas Island! Eine Hütte steht links mit Fluggästen die einsteigen werden, eine Hütte rechts, für die Passagiere, die das Flugzeug verlassen. Von ihnen sind es ca 90% Männer über 60 Jahre…. wir wundern uns, was auf dieser Insel wohl vor sich geht… bis ich die Angeln sehe. Tatsächlich, Christmas Island ist offenbar ein Fischer-Paradies! Der höchste Punkt ist bei 2m und ist damit gefährdet, in den nächsten Jahren ganz im Meer zu verschwinden…. mittlerweile sucht die Regierung Möglichkeiten, neue Regionen zum Leben für die wenigen Einwohner zu finden. Nach 1h ist es geschafft und wir starten weiter Richtung Nadi, Fiji.

Im Flugzeug wird man – des öfteren – darauf hingewiesen, was nicht alles verboten ist einzuführen… Fleisch, Milchrodukte… (eh klar), Muscheln, Holz, Samen… und hier wirds fies… aus Hawaii habe ich eine Lei Kette aus Baumsamen… immer wieder wird am Flughafen mit Verbotsschildern auf die hohen Strafen aufmerksam gemacht, also deklariere ich meine Kette – gehe durch “declare” aber alles gut, niemand interessiert, was ich überhaupt deklarieren wollte. War ja auch schon spät :)

Ohne weitere Reisepläne und nur mit einer Unterkunft für die erste Nacht fahren ins Hostel und gehen schlafen… am nächsten Tag planen wir – aus Ermangelung an Entscheidungsfreudigkeit, eher ich – die nächsten Tage… über 300 Inseln… nicht einfach… aber mit Hilfe eines Einheimischen schaffen wir dann aber alles und am nächsten Tag geht es los: Inselhopping – 10 Tage Yasawa und Mamanucas Inseln! juhuuuuuuuuuu

Wir startetn mit Waya Lei Lei.
Alle Inseln werden mit einem Katermaran angefahren, der einmal am Tag von Nadi (Westseite der Hauptinsel Viti Levu) startet, bis in den Norden fährt und am Nachmittag dann von oben wieder zurück nach Nadi. Dieser bleibt dann zwischen den Inseln stehen und kleine Boote der jeweiligen Resorts (hier reden wir allerdings von keinen Luxus- sondern von ganz einfachen Backbackerresorts ;) ) holen ihre Gäste samt Gepäck ab… Wir steigen also samt Sack und Pack ins Fischerboot und als wir zur Insel fahren, werden wir singend am Strand empfangen – richtig nett! Und eines ist von Anfang an in Fiji klar – BULA ist das wichtigste Wort. Beim Aussteigen heißt es also, einmal laut ‘Bula’ schreien, sonst geht hier gar nix.. ;) Bula heißt wörtlich übersetzt “Leben” und wird zu Begrüßung genauso wie für Verabschiedungen verwendet, aber auch für Danke, Gesundheit, und sonstige Gelegenheiten… Auf Waya Lei Lei sind wir 14 Touristen auf der gesamten Inselseite und im Dorf nebenan leben ca 100 Einheimische. Hier gibt es aber weder einen Supermarkt, noch sonstige touristische Infrastruktur. Nur Blechhütten um eine einfache Kirche. Nachdem es auf den Inseln außer den Resorts keine anderen Lokale gibt, ist immer ein Vollpension-Paket inklusive – Fiji style… Einfaches Essen – dafür reichlich davon!
Und es gibt einen genauen Plan:
Frühstück um 8:00
Mittagessen um 12:30
Afternoon tea um 15:30
Abedessen um 19:00

Ausserdem gilt auf den Inseln in den nächsten 10 Tagen:
kein Internet
kein Handyempfang
Strom meist nur von Einbruch der Dunkelheit (also ca 18 Uhr) bis 22 Uhr, danach nur Notfallstaschenlampe

Vor den Mahlzeiten gibt es noch einen netten Brauch: Holztrommeln werden geschlagen, um alle zu den Tischen zu locken. Pünktlich pilgern so alle zeitgleich zu den Tischen und es kommt richtige Schulausflug-Stimmung auf. Tagsüber gibt es auch jede Menge Programm.

Auf Waya Lei Lei mache ich aus Palmenblättern Armband und Ring und Maria, eine Einheimische aus dem kleinen Dorf von nebenan, die mit mir werkt, zeigt auf das Armband und sagt: “this is a Fiji swatch – no time – no hurries no worries”. Herrliches Motto. ‘Fiji time‘ sind nach ‘bula‘ übrigens die zweithäufigst gebrauchten Worte… und wenn etwas oder jemand on fiji time ist, kann man sich schon denken, was das bedeutet… ;)

Auf Waya Lei Lei steht ausserdem noch Shark Snorkeling am Programm! Wir fahren mit dem Fischerboot ca 50 Minuten ins offene Meer zu einem Riff, springen ins Wasser und unser Instructor holt einen ca 1,5 m grossen blacktip reefshark herauf – ziemlich beeindruckend… den restlichen Tag genießen wir den leeren Naturstrand…

Alle 2 Nächte geht’s zur nächsten Insel und so geht es weiter zu Barfoot Island, bekannt für das Mantatauchen. Kaum eingecheckt – gleiche Essenesregeln wie zuvor – gibt es nur eine Zusatzregel: wenn die Mantas im Kanal sind, gibt es noooo fijitime! Denn dann wird getrommelt und alle müssen so schnell wie möglich zur Tauchstation. Das passiert am nächsten Tag auch – Maaaaaaantaraaay Alarm, alle laufen, schnell zum Boot und es ist unglaublich. Wir können 8 Verschiedene Mantas sehen, der grösste fast 2m gross… überwältigende Tiere. Mit ihren offenen Rachen kann man das Gefühl nicht unterdrücken, dass sie einen komplett verschlingen wollen. Sie sind aber reine Planktonfresser und holen sich so nur möglichst viel Futter.
Am Abend gibt es noch Kokosnuss Bowling und was soll ich sagen… ich hab’s verhaut… alle Länder spielen gegeneinander und wir waren immerhin nicht die letzten… glaube ich… ;)
Der nächste halbe Tag ist noch zum Strandliegen da, dann kommt auch schon der Katamaran… weiter geht es…

Für die nächsten zwei Tage geht es nach Nacula – dort holen uns die Wolken ein und die Sonne lässt sich kaum blicken. Die Unterkünfte – Bure genannt – sind sehr basic und die Matratze liegt lediglich auf einem Holzbrett ;) dafür mit Meerblick! Das Resort ist locally owned und die Familie bzw die Söhne geben ihr bestes Animateurprogramm inkl Bulatanz für uns – gesamt sind wir nur 12 Besucher auf der Insel.
Wohlverdient gibt es danach noch Kava. Kava ist das Nationalgetränk – jeden Tag am Abend wird ein Bananenblatt-Teppich ausgetrollt und das Getränk – aus dem Pulver der Kavawurzel – in einer grossen Schüssel bereitet. Es ist für die Fijis wie Bier oder Wein für uns, nur dass es kein Alkohol ist, sondern es wirkt stimmungsaufhellend, verringert Angstzustände und hat eine leicht beteubende Wirkung. In Europa war er früher verboten und fiel unter das Beteubungsmittelgesetz, mittlerweile ist die Einfuhr wieder erlaubt. Das Zeremoniell beginnt. Alle sitzen im Kreis und derjenige an der Kavaschüssel verteilt das Getränk in halben Kokosnussschalen. Einer nach dem anderen bekommt das Schälchen, die einzige Frage davor ist nur “low tide or high tide” (wörtlich: Flut oder Ebbe), was soviel bedeutet wie halbvoll oder ganz voll… :) Der Kava wird solange gereicht, bis die Schüssel leer ist, das können dann 3 bis 6 Runden sein. Währenddessen wird Gitarre und Okulele gespielt und gesungen. Supernett. Am nächsten Tag gehen wir noch in eine Höhle Schnorcheln und dann heisst es auch schon wieder weiter ziehen.

Nachdem wir uns ganz im Norden befinden, ist die Strecke diesmal 6h lang, bis zur nächsten Insel – diesmal in der Mamanucas Inselgruppe. Wir erreichen South Sea Island als es schon finster ist. Die Insel kann man in 5min einmal komplett zu Fuß umrunden. Es gibt also auch nur ein Gebäude und dort befindett sich ein 35er Dorm (Gemeinschaftsschlafsaal)…. Die Schlafstunden sind also an einer Hand abzuzählen, aber die Insel ist wunderschön.

Nach nur einer Nacht geht es aber schon weiter in den Westen – auf Mana Island. Nur 30 min nörldich von Mana ist die Insel, auf der Castaway gedreht wurde. Hier auch als Tom Hanks Island bekannt… Am nächsten Tag also gleich dorthin weiter. Die Insel ist auch heute noch unbewohnt und von unglaublicher Schönheit. Naturbelassene Strände, Riffe zum Schnorcheln direkt davor… wunderschöner Tag. Ein halber Tag bleibt uns noch auf Mana und dann geht es zurück nach Nadi.

Die Inseln sind unglaublich schön und der Fiji Charme ist unendlich. Von Nadi fahren wir dann gleich weiter noch für ganz kurz auf die Coral Coast und dann geh es auch schon weiter…

next Stop: AUSTRALIEN Kängurus ich kommeeeeeeeeee <3 <3 <3

Oahu, Maui & Kauai

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Aloha Hawaii – just hang loose….

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… mit Okulele-Klängen und Aloha-Feeling werden wir in Honolulu empfangen. Mit dem Aussprechen und vor allem merken der Städtenamen wird es die nächste Zeit allerdings etwas schwieriger: die hawaiianische Sprache besteht aus den 5 Vokalen und 7 Konsonanten. Klingt das Ganze bei Waikiki und Honolulu noch nett und lustig, wird es bei Nawiliwili, Kamehameha und co schon schwierig… ;)

Wir holen unser Mietauto ab und begeben uns auf die Suche nach unserer Unterkunft – unser erses Airbnb-Mal.
Als wir ankommen, kurz vor Mitternacht, werden wir herzlich empfangen. Am nächsten Morgen weckt uns – bzw mich – die Sonne schon früh und wir starten zur Northshore (Nordseite der Insel). Dort sieht man im Winter die Big Waves, bis zu 10m hoch, als wir dort sind, leider keine… wir genießen dafür den Sunset Bech und – weil hier ein Muss und weil mehr als lecker – Shrimps vom Shrimpstruck… und spicy ist hier tatsächlich spicy!
Waikiki muss man natürlich auch gesehen haben… und ja, wie könnte man das beschreiben? Amerikanisches Tschesolo? Eine Liege reiht sich an die nächste während sich hinter dem Strand ein Hotel neben dem anderen auftut.
wuuuunderschön… an der Promenade findet man alle lebnsnotwendigen, amerikanischen – wie sagt man hier dazu – Restaurants: Tacobell, Subway, Mc Donalds, Burger King – the home away from home für alle Amerikaner.
Ausserdem gibt es jede Menge asiatische Touristen und so quetschen sich zwischen die Burgerketten noch unmengen Sushi läden.
Wir flüchten.

Als Muss, schauen wir uns Perl Harbour an. Ziemlich skeptisch hineingegangen, aber doch recht berührt wieder hinaus.
Sehr emotional und doch recht umfangreich aufgearbeitet, kann man das Ereignis durch viele verschiedene Blickwinkel erleben. Was vielleicht doch etwas too much – für meinen Geschmack – war, war eventuell der 100jährige Mann, der damals vor Ort war. In seinem Rollator wurde er beim Haupteingng ‘geparkt’ und Leute strömen zu ihm, um sich bei ihm zu bedanken und Fotos mit ihm zu machen…
gut…. american way of life…
wobei man an dieser Stelle erwähnen muss, dass Veternen einen besonderen Stellenwert in den USA einnehmen. Für sie gibt es ein eigenes Gesundheitssystem, eigene Eintrittspreise (auch für Parkplätze…) und auch eigene KFZ Kennzeichen, weil keine Parkstrafen usw… also in Wien könnte man das womit vergleichen? Diplomatenstatus?
Am selben Tag schaffen wir es noch, uns aus unserem eigenen Zimmer auszusperren und wieder hinein einzubrechen.. Zeit weiter zu ziehen – nächster Stopp Maui.

Es ist gerde Regenzeit. Das bedeutet, Regen in der Nacht und üppig grüne Landschften – amaaazing ;) Wir wohnen in einer Bananenplantage. Dank Mietauto sind wir in alle Richtungen untwegs und besonders der Weg nch Hana ist wirklich toll; eine Serpentinenstraße entlang mit unzähligen Stopps – fast wie eine Schnitzeljagd. Von Bambuswald über bunte Eucalyptusbäume, kurze Hikes und natürliche Vulkan-Thermalbecken – die Zeit läuft quasi ständig mit, denn man muss vor Einbruch der Dunkelheit zurück, da die Straße unbeleuchtet recht gefährlich ist.
Am Weg stärken wir uns zwischendurch mit dem besten Bananenbrot ever. mmmmh Und als die Sonnenstrahlen das letzte Licht spenden trudeln wir zu Hause ein.

Während man an touristiachen Plätzen stets mit Aloooohaaaaa begrüsst wird (inklusive der Erwartung, dass man es in gleicher Begeisterung lautstark wiederholt) genügt bei den Einheimischen das bewährte ‘hang loose’ Zeichen und Kopfnicken – das funktioniert für Begrüßung, Verabachiedung und als Danke… während wir das in Österreich eher nur von den coolen Jungs mit Surfbrett in der Hand kennen, klappt das hier auch mit dem 70jährigen Nachbarspärchen! Was für ein Anblick!

Nachdem der Sonnenaufgang über dem Vulkan so toll sein soll, klingelt der Wecker, trotz Ferien, um 2:30 und wir fahren 2 Stunden auf den Vulkan. Bei -5 Grad warten wir in der Finsternis und es zahlt sich tatsächlich aus; in allen Rottönen kündigt sie sich an, bis sie schließlich im schönsten Gelb zu strahlen beginnt und uns aufwärmt.

Nachmittag: Beach!! Ich mag ja lieber das ruhige Meer aber trotz riesiger Wellen, aber weil heiiiiiiiss, wage ich mich ins Wasser und es kommt, wie es kommen musste: ich suche mir extra den Weg mit den wenigsten Wellen ins Wasser doch dann kommen zwei Surfer in meine Richtung… ich muss ausweichen… eine Welle erfasst mich, zieht mich mit, schleift mich ins Wasser, auf den Grund… nach Luft schnappend komme ich wieder aus dem Wasser… Sonnenbrille weg. Das wars – kein Wasser mehr für mich an diesem Strand! Nein, ich mag keine Wellen….

Kaum können wir die wichtigsten Städte aussprechen, geht es weiter auf unsere letzte Insel in Hawaii: Kauai, die Garteninsel Hawaiis.

Als wir unser Mietauto holen wollen, kommt mir ein mitgenommenes Hühnchen entgegen. Natürlich gehe ich nochmal hinein um das mitzuteilen, aber die Angestellte lächelt nur und sagt, dass hier überall wilde Hühner in den Büschen leben. Gut. Nicht geflüchtet… und tatsächlich… in den nächsten Tagen sieht man sie üüüüberall: am Strand, in Kreisverkehren, auf Parkplätzen und ja, auch mitten im Drive in bei Mc Donalds… irgendwie makaber… aber herzig!

Ausser den Hühnchen gibt es aber noch mehr zu sehen: die Napali Coast ist unglaublich beeindruckend, genauso wie der Waimea Canyonund Queens Bath – natürliche Becken am Meer, neben denen unzählige Schildkröten schwimmen. Eine Stunde sitzen wir nur da und beobachten die unzähligen Schildkröten. In Kauai wurden übrigens auch grosse Teile von Juressic Park gedreht. Diese Naturgewalten wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und die beste View hat man nun al von oben, also buchen wir einen kleinen Rundflug!

Wir kommen zum Flughfen und warten auf den Abflug, als uns die Fluggäste der Konkurenz-Gesellschft entgegen kommen. Die Tochter tot bleich und von oben bis unten… eh schon wissen… der Sohn auch recht blass… ziemlich mitgenommen… bis jetzt war ich voller Vorfreude…. jetzt frage ich mich, ob das wirklich eine gute Idee war… aber hilft nix… los geht’s!
Mit einem Airvan – Kapazität von 8 PAX, besetzt nur mit 4 – steigen wir auf und genießen 60 Minuten herrlichen Flug! Keine Turbulenzen – unglauuubliche Landaschaften – wieder nur eines zu sagen: amazing!

Dann ist noch – weil hier gibt es ruhige und wirklich super schöne Strände! juhuuuu! – Strand und plantschen am Plan, bevor es weiter geht….

Next stopp – mit stopover auf Christmas Island – Fijiiiii

 

 

San Francisco & Vancouver

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durch die Straßen von San Francisco und auf die Berge von Vancouver…

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Die Zeit in Mittel- und Südamerika ist vorbei und der Flug von Lima nach San Francisco ist gebucht!

Wir fahren zum Flughafen und stecken im Verkehr…. wieder Mal… statt 1 – 1,5h zum Flughafen (was schon großzügig berechnet war) fahren wir 2 Stunden und sind schon, naja, eher knapp… also wir haben noch 25min bis der Check in schließt. Alles gut… der Herr vom Bodenpersonal fragt nach der Bestätigung des ESTAs (‘Tourivisum’ für die USA, ca. 20 Dollar). Ich such den Zettel raus, er gibt sich zufrieden… und wie es Männer mit der Ordnung haben, hatte meine liebe Begleitung den Zettel…. verlegt…. gut…
er lasst uns ohne den blöden Wisch nicht einchecken… also bleibe ich beim Gepäck während meine liebe, organisierte Begleitung nach WLAN sucht um das als Screenshot abzuspeichern… die Zeit vergeht und 5 min bevor der Check in geschlossen wird teilt mir der nette Herr von der Fluglinie mit, dass sie in 5 min sperren und dann kein Check in mehr möglich ist… gut.. ich bitte ihn kurz auf’s Gepäck zu schauen, damit ich schauen kann wie’s denn ausschaut… aber das geht natürlich nicht… die Bemerkung er könne nicht drauf schauen und wenn ich es alleine lasse wird es abgeführt war deutlich… nett…
Gut… also diskutiere ich mit den netten Damen hinter den Schaltern wie lächerlich das ist weil wir mit selbiger Linie schon einen USA Stop over hatten und sie eigentlich auch Aufzeichnungen haben müssten blabla hin und her – nix zu machen… Sie räumen schon alles weg… eine geht nach der anderen und die letzte steht schon auf, als das ESTA auf das Pult geknallt wird… die Werte Dame checkt uns noch ein und wir laufen zum Gate… bei der Imigration nochmal ewig hin und her und JUHU noch geschafft!
Nachdem wir sparen müssen, dauert der Flug etwas länger… gesamte Anreisezeit 15 Stunden – über Fort Lauderdale und Atlanta – aber dafür günstig! Also rein in den Flieger lesen – aussteigen warten – wieder einsteigen, müde – aussteigen warten – einsteigen lesen – landen: in San Francisco!

Wir fahren in die Stadt und gehen schlafen… die nächsten Tage ist wieder großes Sightseeing Programm angesagt. Golden Gate Bridge, Pier 39 (mit den Seelöwen), Cable Cars, die Häuser von Full House, Castro, China Town (größtes Chinatown außerhalb Asiens), Jelly Beans, Napa (Weingegend), Alcatraz… – weil wenn, dann natürlich gscheit ;)

Alles super beeindruckend – und teuer! Für Napa haben wir uns für einen Tag ein Auto gemietet – eine sehr sophisticated Gegend – aber super schön! Nur leider weit und breit keine ‘billigen Heurigen’…
Gleich ums Eck ist auch die Firma Jelly Beans – also haben wir noch eine Werksführung mitgemacht… pro Tag werden hier 30 Tonnen Zucker verarbeitet!! das Ganze Werk läuft 24h/Tag und 5 Tage die Woche, hat 400 Angestellte und exportiert in 77 Länder… riesig… Zuckerschock!!

Alcatraz ist seit 1965 aus Kostengründen nichtmehr in Betrieb – aber wenn man durch die Zellen schaut, hat es bis heute etwas Gruseliges…
Die Stadt selbst ist wirklich cool… und man braucht nie Angst zu haben, keinen Kaffee zu bekommen, denn ein Starbucks ist – egal wo man ist – maximal 5 Minuten von entfernt.
Am Abend wird es immer recht frisch und mir fällt ein, was unsere californische Mitreisende in Bolivien gesagt hat: “The summer in San Francisco was the coldest winter I have ever had.’ Tatsächlich hängt ständig Nebel über der Stadt und wer sich über den Wind in Wien beschwert, sollte San Fran lieber auslassen…
Im Ganzen aber eine richtig coole Stadt, in der man die Kreditkarten auf keinen Fall vergessen sollte… ;)
Nach wenigen Tagen geht’s auch schon weiter nach Vancouver. Die Erwartungen sind eigentlich nicht so groß, aber wurden mehr als übertroffen. Eines der nettesten Völker überhaupt… Die Stadt ist rundherum von Meer umschlossen und es gibt tolle Viertel mit netten Lokalen direkt am Meer. Nachdem man in Kanada natürlich auch Bären gesehen haben muss, buchen wir “breakfast with the bears” am Grouse Mountain. Wieder mal heißt es früh aufstehen und um 8:00 geht es mit der ersten Gondel steil hinauf – der Ausblick ist atemberaubend! Ein Ranger erklärt uns alles zu den Grizzlys und wir können sie auch füttern. Wir sind mit der ersten Gondel gefahren, sind also vor allen anderen Besuchern vor Ort. Danach gibt es einen Brunch mit Lachs, Beeren und allem was man sich so wünscht… herrlich!

Am nächsten Tag waren wir Whale Watchen… wir waren ja schon ein Mal in Mexico – dort gab es die Humpback Wale – aber hier gibt es Orcas!! Normalerweise ist die Tour mit 3-5 Stunden angesetzt.. wir fahren und fahren, nur leider keine Orcas in Sicht… gesamt waren wir dann 8 Stunden in einem kleinen Boot unterwegs, um eine Stunde Orcas zu beobachten! Aber es war es absolut wert! Auch wenn sich danach noch ein paar Stunden alles ein bißchen… wackelig und schwindelig angefühlt hat :)
Am nächsten Tag war “Italy day” in der Stadt und nachdem die wichtigen Sightseeing Punkte abgehakt sind, schlendern wir die abgesperrte Straße entlang… es gibt Pizza und italienische Musik und es schleicht sich so der Wunsch nach Aperol Spritzer ein… Auf den Straßen vor den Restaurants sieht man heitere Runden mit Kaffeebechern in der Hand (weil Alkohol auf der Straße ja verboten ist… :) ) also wagen wir uns in eine italienische Pizzeria und fragen nach Aperol Spritzer… hinter der Bar ein Italiener – die Hoffnung steigt… aber offensichtlich ist er zu früh ausgewandert… weil von Aperol hat er noch nie was gehört… das Spielchen wiederholt sich – welch ein Trauerspiel für einen Italian day… – in allen anderen Lokalen… aber gut – war trotzdem nett ;)

Und so schnell waren auch hier die Tage wieder vorüber… next Stop: HAWAII – aloha – wir kommen!